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Multiplus mit oder ohne Module & Speicher anmelden

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solarfreund
(@solarfreund)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 1510
 

@stromsparer99 Jeder der über 400 Netzbetreiber hat eigene Formulare mit eigenen Anforderungen. Da lassen sich deine Erfahrungen nicht übertragen.Es ist gut, dass du deinen Speicher angemeldet hast. Ich habe das aber nicht vor. Wegen mir können wir das hier ungeklärt als erledigt erklären. Wir kommen da eh nicht zusammen. Ich finde die Diskussion dennoch gut.

6,5 kWp aufm Dach, 14 kWh mit Daly BMS 250A im Keller, Victron Multiplus II 5000, 2 x Victron MPPT 250/70, Cerbo GX, EM24
Camper mit 660 Wp und 3,5 kWh, Victron MPPT 100/50, Wechselrichter mit 2000 Watt, Senseo Kaffeemaschine, kein Gas 😀


   
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mdkeil
(@mdkeil)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 396
 

Veröffentlicht von: @autoschrauberix

Es ist mir unverständlich, dass man die Idee dahinter nicht versteht. Der Staat will wissen wieviele und welche Stromerzeuger und Speicher im Netz sind und wie groß die sind. Nur mit den Daten kann man den Netzausbau planen.

Das ist auch das Hauptargument.. Planung Netzausbau.. Denn was ist z.B. eine der Hauptaufgaben von Speichern?-- JA! Lastspitzen auszugleichen, was natürlich dem Netzbetreiber positiv in die Karten spielt. Ein weiterer Punkt ist der Schutz der Netzinfrastruktur des jeweiligen VNB, denn egal was man in seinen eigenen 4-Wänden netzparallel (und das sind viele (Batterie)-Wechselrichter) einbringt muss entsprechend den gültigen Vorschriften/VDE normgerecht abgesichert sein, dass es eben bei Störungen keine negativen Auswirkungen auf den Verantwortungsbereich des jeweiligen VNB eintreten..

IBN: 07/2021
Fronius Symo 20.0-3-M : 13.2kWp S 45° + 3.96 kWp S 15° (Verschattung) &
Fronius Primo 3.0-1 : 2.97 kWp N 15° (Verschattung)
06/2023 : Speichererweiterung 14,34kWh DIY (EEL Gehäuse) LiFePO4 EVE LF280K @ Victron MP II 48/5000 - Seplos 10E BMS
######
Wallbox: 11kW echarge Hardy Barth Cpμ2 Pro - Überschuss-Steuerung via evcc.io
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(@oliverso)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1251
 

Veröffentlicht von: @solarfreund

@autoschrauberix Die Anlage, die die Energie in die Batterie speichert ist der Multiplus.

 

Der Wortlaut in der Verordnung bzgl. Marktstammregister ist da völlig unmißverständlich. Speicher müssen dort angemeldet werden. Ob du dich dran hälst, ist deine Entscheidung.

 

Wie du mit deinem Netzbetreiber umgehen möchtest, ist auch deine Entscheidung.

 

Oliver

 


   
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solarfreund
(@solarfreund)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 1510
 

Veröffentlicht von: @oliverso

Der Wortlaut in der Verordnung bzgl. Marktstammregister ist da völlig unmißverständlich. 

Das stimmt nicht!

Bist du Richter oder Rechtsverdreher?

 

6,5 kWp aufm Dach, 14 kWh mit Daly BMS 250A im Keller, Victron Multiplus II 5000, 2 x Victron MPPT 250/70, Cerbo GX, EM24
Camper mit 660 Wp und 3,5 kWh, Victron MPPT 100/50, Wechselrichter mit 2000 Watt, Senseo Kaffeemaschine, kein Gas 😀


   
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(@oliverso)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1251
 

Weder noch.

Das einzige, über was man in dem Wortlaut der Verordnung diskutieren könnte, ist die interpretation des Begriffs "ortsfest". Alles andere ist absolut unmissverständlich.

Und da du ja angeblich an einer inhaltlichen Diskussion interessiert bist, kannst du da ja mal deine Interpretation dazu erläutern.

 

Oliver


   
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solarfreund
(@solarfreund)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 1510
 

@oliverso

Wenn könnten das Richter entscheiden. Aber dazu wird es nicht kommen.

Wenn da Batterie oder Akkumulator stände wäre das eindeutiger. Ansonsten würde ich mich auf das ortsfest berufen. Ist ja eh alles theoretisch hier. In der Praxis haben manche angemeldet, andere nicht.

6,5 kWp aufm Dach, 14 kWh mit Daly BMS 250A im Keller, Victron Multiplus II 5000, 2 x Victron MPPT 250/70, Cerbo GX, EM24
Camper mit 660 Wp und 3,5 kWh, Victron MPPT 100/50, Wechselrichter mit 2000 Watt, Senseo Kaffeemaschine, kein Gas 😀


   
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(@oliverso)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1251
 

Veröffentlicht von: @solarfreund

Wenn könnten das Richter entscheiden. Aber dazu wird es nicht kommen.

 

Da wäre ich mir nicht so sicher. Irgendwo wird schon mal jemand irgendwie mit einem nicht im Marktstammregister gemeldeten Akku auffallen, dann ein Bußgeld verhängt bekommen, und dagegen klagen. Dann gibt es zwar immer noch keine Klarheit, aber mal ein Urteil.

Beim Netzbetreiber sieht das anders aus. Da ist je ein nicht gemeldeter Speicher höchstens ein Verstoß gegen dessen TAS.

Oliver

 


   
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(@idstein)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 8
 

Den VNB sollte eigentlich nur die Anforderungen nach VDE-AR-N 4105 interessieren. Diese werden vom Multiplus II (s. Einheitenzertifikat, NA-Schutz) erfüllt, sofern beim Anschluss auch alle weiteren VDE Richtlinien unter anderem z.B. der maximal Unsymmetriwert usw. eingehalten werden.
Leider hat sich meiner Meinung nach unverständlicherweise zu viele Details in die VDE Vordrucke (E.3 Datenblatt Speicher) gemogelt. Warum muss ein Elektriker bereits die Anmeldung unterschreiben?! Warum ist es für die Netzverträglichkeit wichtig zu wissen welches "Speichersystem" verwendet wird, wenn der Umrichter bekannt ist?!

Neben dem VNB interessiert den Gesetzgeber selbst noch der Marktstammdatenregister nach MaStRV ein paar Informationen (s. https://www.gesetze-im-internet.de/mastrv/BJNR084210017.html ). Da hat der VNB aber nur auf folgende Informationen für seine Netzverträglichkeitsprüfung Zugriff:
* Wechselrichterleistung

* nutzbare Speicherkapazität

Also meiner Meinung nach ist es vollkommen legitim bei der VDE Anmeldung als "Speichersystem", "Victron Energy Energiespeichersystem (ESS)" (s. https://www.victronenergy.com/media/pg/Energy_Storage_System/de/index-de.html ) anzugeben.

 

Sooo jetzt gibt es aber noch den Elektriker der natürlich alles oben bestätigen muss für die Anmeldung. Meiner Meinung nach dürfte er es bei einem DIY Speicher nicht tun nach dem Stand der Technik. Da er hier zum "Errichten" des Speichersystems wird. D.h. mit Unterschrift müsste er eigentlich wissentlich alle Normen einhalten. Hier bin ich letztlich auf ein größeres Problem gestoßen. Und zwar auf die Norm VDE 2510-2 "Stationäre elektrische Energiespeichersysteme vorgesehen zum Anschluss an das Niederspannungsnetz" und insbesondere VDE 2510-50 "Stationäre Energiespeichersysteme mit Lithium-Batterien".

Leider habe ich keinen direkten Zugriff auf diese beiden Normen. Wer das hat kann sie mir gerne mal teilen via PN.

Grundsätzlich aber sollten diese Normen nur den anschließenden Errichter (= Elektriker) und die Versicherung interessieren (s. https://vds.de/fileadmin/Website_Content_Images/VdS_Publikationen/vds_3145_web.pdf ).

Wenn wir also bei den DIY Speichern diese Anwedungsregeln einhalten können, kann weder Elektriker noch Versicherung sich herauswinden.

Bei mir versuche ich den Speicher offiziell anzumelden, da ich ganz gezielt zu den besseren Zeiten einspeisen möchte. Die VDE Vordrucke scheinen es aber nicht herzugeben, so dass der VNB im Bilde wäre wieviel zusätzlich über den Speicher ins Netz an Wirkleistung entsteht. Nach der Anmeldung kommt nämlich schon die Inbetriebnahmeprotokoll. Und erst in dem E.8 wird anhand der angeschlossenen Erzeugungseinheiten ersichtlich, dass plötzlich mehr Wirkleistung theoretisch anfällt!


   
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(@andy22)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 177
 

@idstein 

 

die VDE 2510-50 wird man mit einem DIY-Speicher nicht einhalten können. Es müssen mehrere Normtests, u.a. nach der IEC 62619 durchgeführt werden. Auch das Thema FuSi spielt hier eine große Rolle. Der Aufwand ist für Stückzahl 1 nicht wirtschaftlich (wir reden über einen hohen fünfstelligen Betrag). Allerdings ist die 2510-50 bei Batterien auch kein must have wie die 4105 bei Wechselrichtern.  


   
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