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Möglichst dünnes Kabel für Unterirdisches Leerrohr für Wallbox in Garage

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(@ladidaaa)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 49
Themenstarter  

Hi,

zwischen Haus und der Garage ist ein dünnes Leerrohr unter der Erde verlegt (Innendurchmesser: ca. 17mm), Länge unter Erde 10m + 7m auf Wand in Garage/Haus

Aktuell ist dort nur ein 3x1,5mm2 eingezogen, um eine Wallbox anzuschließen würde ich das Kabel gerne durch ein stärkers tauschen.

 

Die Wallbox soll eine 22KW/32A Variante werden, damit ich einphasig mit 7,2KW/32A laden kann wenn die Sonne scheint und je nach Sonnenschein auf 1,3KW runterregeln kann.

Auf die Garage soll zusätzlich zu den 4,8KWP vom Haus noch eine 4,4KWP Anlage, dadurch würde sich die Stromstärke durch die Leitung reduzieren, wenn ich den Wechselrichter auf die gleiche Phase klemme.

 

Wenn ich Nachts/im Winter laden möchte, soll die Wallbox auf 3-Phasig mit 11KW/16A umschalten.

 

Meine Ideen um das vorhandene Leerrohr zu nutzen wären:

1.) NYM 5x6mm2 (15,5mm Außendurchmesser), ist nicht wirklich für Erdverlegung gedacht - laut VDE für kürzere Strecken innerhalb Leerrohr aber ok, könnte notfalls nach 20 Jahren getauscht werden und hat größeren Querschnitt

2.) Lapp Ölflex black 110 5x4mm2 (15,1mm Außendurchmesser), für Erdverlegung geeignet, aber dünnerer Querschnitt 

3.) einzelne Aderleitungen einziehen: Kennt ihr welche die für die für die Erdverlegung im Leerrohr freigegeben sind?

 

Habt ihr noch weitere ideen?

Was haltet ihr davon?

Klar wäre es das beste eine neue Leitung zu vergraben, aber ich würde nur ungern Terasse und Gehwege aufreißen wenn schon ein Leerohr liegt...

 

Vielen Dank schon mal für eure Ratschläge!

 

Update: Hab nochmal nachgessen, Innendurchmesser ist etwa 17mm


   
Zitat
(@paddy72)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 554
 

Ich fürchte, dass es sehr schwierig wird, ein Kabel mit 15,5mm Aussen-DM in ein Leerrohr mit 16 mm Innden-DM zu ziehen/schieben. Beim kleinsten Knick wird es verkanten und sich verkeilen. Einzeladern wären wohl technisch/mechanisch am einfachsten, aber solche für Erdverlegung werden wieder dicker sein... Im Leerrohr halte ich das aber für recht unkritisch - bin aber kein Elektriker. Solange das Kabel vor Feuchtigkeit geschützt ist, sollte alles o.k. sein.

Bei uns war eine vergossene Verteilerdose in der Erde vergraben - da hat sich über Jahrzehnte dann ein Kurzschluß gebildet. Die Sicherung flog dauernd mal und wir haben ewig gesucht um den Fehler zu finden. Niemand wußte, dass dort eine Verteilerdose in der Erde lag (für die Außenbeleuchtung).


   
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(@saberlocker)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 19
 

Hallo, also wir hatte auch das gleiche Thema undhaben uns für eine unkonventionelle Lösung entschieden. Obwohl der Elektrobetrieb garantierte das das Kabel ein Erdkabel nicht kapuut gehen wird oder leidet haben wir einfach Wellrohr wie bei einer Waschmaschine in 15 m Länge besorgt und das Kabel für die Wallbox da durchgezogen.

Gibts günstig im Baumarkt.

Kay


   
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(@ladidaaa)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 49
Themenstarter  

Danke für eure Tips!

Ich hab nochmal nachgessen, das Leerrohr hat doch Innendurchmesser ca. 17mm - ich denke mit viel Seifen-Wasser und Geduld müsste ich zumindest das Flexiblere "ÖLFLEX" schon durch bekommen 🙂

Kennt ihr Einzeladern die Säurebeständig (Erdreich) sind?


   
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(@Anonym 13692)
Vorsichtiger Stromfühler Gast
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 109
 

Hier ist ein automatischer Rechner   http://www.polz.info/leitungsrechner/?


   
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(@ladidaaa)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 49
Themenstarter  

@der-neue-hier 

Danke für den Link!

Damit komme ich auf 25A = etwa 6kW max. für ein 4mm2 Kabel bei 17meter.

Das reicht mir denke ich auch für die Wallbox.

 

Danke für eure Tips!

 

Habt ihr Erfahrung mit NYM Kabel im Leerrohr unter Erde?


   
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WolfgangS
(@wolfgangs)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 66
 

AFAIK ist das nicht erlaubt. 

Du braucht NYY Kabel einen Meter tief verbuddelt. Und bitte auch ordentlich Einsanden. Das soll ja ein paar Jahrzehnte halten. Ich habe Sand + Panzerflex Rohr einen Meter tief verbuddelt. Übrgens habe ich dazu über MyHammer einen kleinen Bagger+Fahrer bestellt. 75.- Butto die Stunde oder so. Meine 40m im Boden waren in 6h schon wieder zugebuddelt. Die Kabel im Rohr usw. waren natürlich vorbereitet.

Ein 3x4mm² gibt es nicht, da brauchst Du dann ein 5x4mm² oder so. Nimm lieber eine Nummer (oder zwei?) größer, die Batterien in den Autos stecken noch in den Kinderschuhen ... 

Viel Glück.

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Jahr 2 mal von WolfgangS

   
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(@phoenix_83)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 184
 

NYY-J gibt es schon als 3x4qmm. Aber ich gebe dir recht, wenn man schon buddelt, dann sollte man das gleich vernünftig machen.

Ich würde gleich ein 5x10qmm vorschlagen. Dann kannst du auch mal mit ner vernünftigen Leistung dein Auto dreiphasig laden, ohne Angst zu haben, dass das Kabel überlastet wird. Alles andere ist gebastel.

Letztendlich ist aber jeder für das selbst verantwortlich was er tut.

Setup:
6,72kWp Viessmann 320 Wp Vitovolt Module mit SMA Tripower 6.0
28,045 kWp JAsolar 395 Wp Full Black mit SMA Tripower 8.0, Tripower 10.0 und Sunnyboy 3.6 und Victron MPPT 150/35
Victron Multiplus 2 48/5000 mit Venus OS auf Raspi und 3x Pylontech US3000C (10,5kWh)
Das ganze versuche ich -->> hier <<-- zu dokumentieren


   
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(@ladidaaa)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 49
Themenstarter  

Danke für eure Ideen!

 

NYY 3x4mm hat Außendurchmesser: 14.0 mm

NYY 3x6mm hat Außendurchmesser: 15.0 mm

Ölflex Black 5x4mm hat Außendurchmesser: 15.4mm

 

Dann wäre NYY 3x6mm ja auch noch eine Option...

 

Was wäre besser: 5x4mm  oder 3x6mm ?

Mit 3 Adern könnte ich nur 1-Phasig laden, mit max 7,4kw bei 32A - mit 5 Adern 3-Phasig mit 11KW bei 16A

 

Andereseits ist eine Starkstrom-Dose in der Garage ja auch nie verkehrt.


   
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(@oliverso)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1251
 

Kauf alle drei, und fang mit dem dicksten an. Wenn du das nicht durchbekommst, proboiere das nächst dünnere, usw.

Das einzige Risiko dabei ist, daß sich ein Kabel so verklemmt, daß du es weder vorwärts noch rückwärts gezogen bekommst.

 

Und dann buddelst du doch auf, und verlegst 5x10mm².

 

Oliver


   
phoenix_83 reacted
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(@alexx)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 626
 

Nach meiner Erfahrung sind Mantelleitungen beim Einziehen in Leerrohre oft ziemlich widerspenstig und etwas, das vom Durchmesser her eigentlich durchpassen sollte, will nach 1 oder 2 Metern plötzlich keinen Millimeter mehr weiter rein. Mit Gleitmitteln wie Cramolin Kabelgliss, das ich meist verwende, wird es etwas einfacher, aber irgendwann ist auch da Schluss. Wenn das Leerrohr noch offen auf dem Boden liegt, so dass man es dort, wo das Kabelende gerade ist, etwas schütteln kann, ist es vergleichsweise gut machbar. Ist das Leerrohr aber erst mal fest verlegt, dann wird jede Biegung zum zusätzlichen Hindernis.

Vorschlag daher: Vielleicht leiht Dir jemand mal für einen Tag ein Stück NYM 5x2,5 Leitung aus. Der gut sortierte Haushalt hat so etwas oft herumliegen, weil üblicherweise für den Weg vom Sicherungskasten zur Herdanschlussdose im Einsatz. Bevor Du teures Kabel kaufst, versuch erst mal das 5x2,5 durchzubekommen. Falls das schon ein Kraftakt am Rande der Durchführbarkeit werden sollte, musst Du Dir das mit dem dickeren Kabel dreimal überlegen. Letztlich hängt es von den individuellen örtlichen Gegebenheiten ab. Ein einziger enger Biegeradius des Leerrohres kann da eine ziemliche Spaßbremse sein. Manchmal geht es übrigens von der einen Seite aus einfacher als von der anderen.


   
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Spilles
(@spilles)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 102
 

Veröffentlicht von: @ladidaaa

Die Wallbox soll eine 22KW/32A Variante werden, damit ich einphasig mit 7,2KW/32A laden kann wenn die Sonne scheint und je nach Sonnenschein auf 1,3KW runterregeln kann.

...

Wenn ich Nachts/im Winter laden möchte, soll die Wallbox auf 3-Phasig mit 11KW/16A umschalten.

Hallo!

Da würde mich doch mal interessieren, was dahintersteckt. Warum einphasig?

Gruß!


   
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(@ladidaaa)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 49
Themenstarter  

@spilles 

meine PV ist leider nicht so groß, daher steht nicht so viel "Überschuss" zur Verfügung.

Die Wallboxen können dem Auto vorgeben, mit wie viel Ampere geladen werden darf. 

Der Minimalstrom den die Wallbox vorgeben kann, ist leider 6A.

 

Das führt zum minimal möglichen Ladestrom von

einphasig: 6A*230V = 1380W

dreiphasig: 6A*3*230V = 4140W

 

Meine PV hat bisher nur 4,8KWP - da kommen also so gut wie nie 4140W runter. 

Wenn ich nur "Überschuss" Laden möchte muss ich zu also auf einphasig umschalten.

 

Manche Wallboxen können deshalb automatisch von einphasig auf dreiphasig umschalten (also Ladung stoppen, dann umschalten, dann wieder einschalten).

Manche E-Autos mögen eine Ladeunterbrechung aber nicht und schalten sich nach 2-3mal "Unterbrechung" ab und laden gar nicht mehr.

 

Deshalb wäre es praktisch auch einphasig etwas stärker als 16A*230V = 3680W laden zu können, damit ich nur noch einmal im Frühjahr- / Winterbeginn händisch Umschalten muss.

Dann könnte ich eine billigere Wallbox nehmen.


   
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ThorstenKoehler
(@thorstenkoehler)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1259
 

Äh, was verstehe ich da nicht?

Die PV bringt 4,8kW max. aber Du willst bei Sonne mit 7,2kW laden?

Das klappt aus der PV ja schon mal nicht. Dazu handelst Du dir das Problem ein, dass eine 22kW der Zustimmung des Netzbetreibers bedarf, die 11er musst Du ihm nur melden. Und die kann ja aus dem Netz 11kW ins Auto pumpen.

Oder brauchst Du die 22kW Ladeleistung tatsächlich?

Lasst grüne Männchen die Daumen senken


   
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(@oliverso)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 1251
 

Veröffentlicht von: @ladidaaa
Deshalb wäre es praktisch auch einphasig etwas stärker als 16A*230V = 3680W laden zu können, damit ich nur noch einmal im Frühjahr- / Winterbeginn händisch Umschalten muss.

 

Es gibt zwar E-Autos, die einphasig mit mehr als 16A laden können, die können dann aber in der Regel nicht dreiphasig laden. Um auf einer Phase mit mehr als 16A laden zu können, und zwischen ein- und dreiphasig umschalten zu wollen, brauchst du daher vor allem erst mal ein E-Auto, daß so laden kann. Welches hast du denn?

Oliver

 

 

 


   
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