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[Oben angepinnt] flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung mit Soyosource, Volkszähler und teuer-Strompreis-Eigenverbrauch

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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
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Themenstarter  

Cerankochfeld mit nur einem Soyosource:

Falls den Code schon jemand benutzt:
Es gibt ein Update zur Verbesserung der Steuerung bei schwachem Akku

klick: meine flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung mit teuer-Strompreis-Eigenverbrauch klick: Tasmota Timer mit Tibber stellen


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 816
Themenstarter  

Und gleich noch ein Update:

Man kann jetzt festlegen, dass ein Befehl ausgeführt wird,
wenn die Batterietemperatur über einen Grenzwert steigt.
Der Alarm wird in einem Interval wiederholt.

Das macht natürlich nur Sinn, wenn man den Sensor auch wirklich an der Batterie anbringt! Roll
Ich werde mir noch ein script schreiben, damit alle Telefone im Haus und mein Handy angerufen werden: Feuergefahr

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(@schorsch68)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 403
 

Bei einem LiFePo4? 🤔

0,368MWp 🚜 🌾


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 816
Themenstarter  

Bei einem LiFePo4? 🤔

Das ist unabhängig von der Akku-Chemie, nur über den Akku-Temperatursensor vom Laderegler.
Die andere Frage ist: ab welcher Umgebungstemperatur nimmt der (LiFePo4, in meinem Fall) Akku selbst Schaden?

Ich finde es sehr beruhigend, auch wenn das mit dem Anruf auf dem Handy noch nicht so ganz läuft.
Bei 40°C (derzeit) hätte man wohl auch noch etwas Zeit Gegenmaßnahmen einzuleiten!
Wenn der Rauchmelder erstmal anspringt, ist es wohl längst zu spät. :wave:

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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 816
Themenstarter  

Und da war es soweit:
Die eingespeiste Leistung eines Tages war mehr als der PV-Ertrag.

Das ist unmöglich, also irgendetwas muss kaputt sein!
Der Blick auf die beiden Soyo bestätigt den Verdacht: nur einer speist ein, der andere zeigt 0.
Natürlich ist diese Null bei der Nulleinspeisung nicht gemeint! 😉
Auch ein Neustart des Geräts hat nichts gebracht, also an allen Kabeln "gerüttelt" und siehe da, er tuts wieder.
Ursache war ein Wackelkontakt an der Schraubklemme der RS485 Leitung. Also wieder festgezogen und erledigt.

Das ist jetzt nicht weiter spannend, hat mich aber daran erinnert, über einen weiteren Aspekt der Regelung zu berichten.

Der Kern der Regelung zum Ausgleich der Leistung beruht auf der Summe des aktuellen Verbrauchs (Messwert vom Zähler) und dem Wert der früheren eingespeisten Leistung.
Fällt ein Soyo aus, übernimmt der/die andere/n (bis zur seiner Leistungsgrenze) ganz automatisch die Arbeit.

Aber: Die eingespeiste Leistung wird dann falsch berechnet und eben auch "falsch" im volkszähler angezeigt.
Und so kam ich der Sache auf die Spur, die Nulleinspeisung an sich ist weitergelaufen!

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(@jarnsen)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 25
 

Hi,

Hast eventuell mal an eine Umsetzung mit nem Shelly EM3 aller Bavarian Superguy nachgedacht? Da kann der Soyo oder die Soyo‘s zusammen auf den Shelly greifen und die Last des Hauses abgreifen und auch direkt seine abgebende Leistung anpassen. Ich fahre recht gut mit dieser Lösung.

Jarnsen


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
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Themenstarter  

Hast eventuell mal an eine Umsetzung mit nem Shelly EM3 aller Bavarian Superguy nachgedacht? Da kann der Soyo oder die Soyo‘s zusammen auf den Shelly greifen und die Last des Hauses abgreifen und auch direkt seine abgebende Leistung anpassen. Ich fahre recht gut mit dieser Lösung.

Ja klar hab ich das! Beide Lösungen arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip.

Die Vorteile, die ich bei meiner Lösung sehe:

  • Open Source - eigentlich reicht das schon...

  • Low-Tech: keine einzige Abstraktionsschicht zuviel (Protokolle, Schnittstellen, Geräte)

  • Einbeziehung der PV- und Akku-Messwerte in die Regelung, das ist sehr wichtig bei schlechtem Wetter und kleinen Anlagen.

  • Kein Eingriff in den Zählerkasten (auch nicht die Blende abmachen)

  • Echte Verbrauchsdaten vom Zähler (wie präzise und schnell ein Shelly ist, weiß ich nicht)

  • Solide Überwachung durch den Volkszähler
  • Irgendwann werde ich ein fertig angepasstes Image mit dem Volkszähler machen.
    Dann ist es wirklich einfach zu bauen: Runterladen, auf die Karte schreiben, Pi starten, Fertig.

    Welches Monitoring machst du denn mit deiner Anlage?
    Ich suche schon länger nach Daten dazu. Schau dir mal den screenshot mit den Schwankungen im ersten Beitrag an.
    Kannst du sowas in der Art für mich/alle machen? Das wäre sehr nett!

    klick: meine flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung mit teuer-Strompreis-Eigenverbrauch klick: Tasmota Timer mit Tibber stellen


       
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    (@teemoe)
    Newbie
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 4
     

    Das scheint alles sehr gut mit dem Haus-Stromzähler zu funktionieren.
    Ich habe die Idee einen Akku ins Gartenhaus zu stellen und mit einer PV (4x 400Watt oder so) zu befeuern, aufgestellt im Garten.
    Über einen Wechselrichter anschließend ins Netz.
    Allerdings handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus und die Zähler sind in einem Gemeinschafts-Technik-Raum und auch noch in einem anderen Haus. Getrennt durch ein offenes Treppenhaus.

    Mit dem Shelly EM3 könnte ich den Eigenbedarf innerhalb meiner Wohnung ab der Verteilung messen und anhand dem Wert den Wechselrichter steuern (aus, ein und max. Leistung „granular“ steuern)?
    Handelt es sich dann, obwohl der Wechselrichter den Akku vom Netz „trennt“ um Netzparallel und wäre auch bei 600Watt verboten, oder erst über 600Watt?

    Mit 3,6kWh Akku könnte ich vermutlich sehr gut die Nacht überbrücken was den Strom für Kühlschrank/Licht/TV etc. angeht - für 2 Nächte bis 30% SOC.
    Gedacht habe ich an Winston LiFeyPo4 Zellen, die ich auch im Camper genutzt habe (bis -20C° zu laden) oder alternativ normale LiFePo4 mit Heizmatten.

    Im Winter, trotz optimaler Ausrichtung, dürfte es dann leider zu wenig Strom geben, um den Akku wieder voll zu bekommen.


       
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    E-t0m
    (@e-t0m)
    Autarkiekönig
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 816
    Themenstarter  

    Ich habe die Idee einen Akku ins Gartenhaus zu stellen und mit einer PV (4x 400Watt oder so) zu befeuern, aufgestellt im Garten.
    Über einen Wechselrichter anschließend ins Netz.

    Du willst den Akku tagsüber aufladen und nachts in die Wohnung tragen? 😮
    Wo willst du den Wechselrichter denn anklemmen?
    Ein Soyosource ist in D nicht zulässig, auch nicht wenn du ihn auf 600 Watt begrenzt. (einstellen kann man das)

    klick: meine flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung mit teuer-Strompreis-Eigenverbrauch klick: Tasmota Timer mit Tibber stellen


       
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    (@jarnsen)
    Vorsichtiger Stromfühler
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 25
     

    1.) Welches Monitoring machst du denn mit deiner Anlage?

    Ich suche schon länger nach Daten dazu. Schau dir mal den screenshot mit den Schwankungen im ersten Beitrag an.
    Kannst du sowas in der Art für mich/alle machen? Das wäre sehr nett!

    Zu 1.) Monitoring habe ich momentan nur über Shelly laufen, eher schlecht als recht. Das steht noch auf der ToDo-Liste. Der Plan ist in HomeAssistant mit Grafana Erzeugung, Verbrauch, Bezug vom Netzbetreiber, Autarkie, Batterieladung und Batterieentladung grafisch aufzuarbeiten. Wie weiß ich noch nicht. Ich bin da noch nicht so firm drin. Und auch die Umsetzung mit der Hardware muss ich noch schauen.


       
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    (@teemoe)
    Newbie
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 4
     

    Du willst den Akku tagsüber aufladen und nachts in die Wohnung tragen? 😮
    Wo willst du den Wechselrichter denn anklemmen?
    Ein Soyosource ist in D nicht zulässig, auch nicht wenn du ihn auf 600 Watt begrenzt. (einstellen kann man das)

    Dafür züchte ich mir noch Ameisen. Die sollen den Akku dann tragen. Mir ist der doch zu schwer. :think:

    Zum Gartenhaus liegt ein Stromkabel, das ich für die Netzeinspeisung nutzen würde. Somit muss ich zum Glück nichts tragen. Wobei ich heute wirklich zufällig ein Video sah, bei dem jemand einen mobilen Akku am Tag an der PV im Garten hatte und dann abends wieder reingetragen hat… :crazy:

    Durch einen Bekannten wurde mir zu z.B. Growatt oder Solax empfohlen. (Da sie wohl zertifiziert sind, wenn doch mal Gesetze durchgesetzt werden etc.)
    Allerdings sind diese seitens PV auf mind. 50V angewiesen. Somit Müsste ich den Akku noch einmal separat direkt an die 230V hängen und darüber laden bzw. einspeisen. Denn um auf die 50V zu kommen, wäre ich schon bei mind. 16x 3,2V Zellen. Wenn diese auch noch 1500Watt liefern müssen, wird das etwas schwierig für kleinere Zellen und ich lande bei größeren Zellen in Richtung 160/200Ah, die 3C abkönnen und das wird zu teuer. Ich hoffe man versteht, was ich meine.


       
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    E-t0m
    (@e-t0m)
    Autarkiekönig
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 816
    Themenstarter  

    Zum Gartenhaus liegt ein Stromkabel, das ich für die Netzeinspeisung nutzen würde.

    Vorher mal checken, ob das auch an deinem "Wohnungszähler" hängt. Sonst freut sich nur die Nebenkostenabrechnung (aller Mietparteien) 😉

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    E-t0m
    (@e-t0m)
    Autarkiekönig
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 816
    Themenstarter  

    Und deshalb ist mir die Anpassung an die PV- und Akkudaten so wichtig:

    "Hart" ein- und ausschalten bei irgendwelchen Grenzwerten scheint mir nicht sinnvoll.
    Den Akku zuerst aufladen absolut nicht: Es muss alles eingespeist werden, was geht, erst dann den Akku laden.

    Gibt auch wieder ein Update auf github!

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    (@schorsch68)
    Batterielecker
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 403
     

    "Hart" ein- und ausschalten bei irgendwelchen Grenzwerten scheint mir nicht sinnvoll.

    Wenn aber viele Verbraucher da sind. 😗
    Mache ich im Moment so ~50/50, aber mit zwei EF Häusern drannen.

    Da funktioniert es eigentlich ganz gut, ~30% Deckung von einer 1,3kWp mit 1700kWh im Jahr.

    Über ~600Watt -500Watt in 4,7kWh LiFePo4 und unter ~200Watt +250Watt Einspeisung.
    Unter der Woche geht so kaum mehr was raus.

    AC-DC-AC Verluste sind bei mir nach Fritte erstaunlich gering, keine DC-DC Wandler und Teillasten, vermutlich sogar geringer als mit einem SoyoSource, die laufen nur in der Mitte halbwegs Effizient.

    Größere 10kWp mit >30kWh Akku kommt, bei Dach Neueindeckung.
    Dort wird dann richtig gemessen. 😁

    0,368MWp 🚜 🌾


       
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    E-t0m
    (@e-t0m)
    Autarkiekönig
    Beigetreten: Vor 2 Jahren
    Beiträge: 816
    Themenstarter  

    Wenn aber viele Verbraucher da sind. 😗
    Mache ich im Moment so ~50/50, aber mit zwei EF Häusern drannen.

    Da funktioniert es eigentlich ganz gut, ~30% Deckung von einer 1,3kWp mit 1700kWh im Jahr.

    Die frage ist ja nicht, ob es funktioniert. 😗

    Fakt ist, das du dann die Batterie unnötig belastest, wenn du mit egal welchen Grenzwerten arbeitest:
    Beim "Hochfahren der PV" wird die Batterie geladen, obwohl sie erwartbar gleich wieder entladen wird - unnötiger Zyklus.
    Beim "Runterfahren der PV" wird die Batterie "hart" entladen bis zum "klick" - unnötig, lieber sanft entladen.

    Das alles setzt bei einer großen PV auch hohen Verbrauch voraus, so dass der Akku überhaupt leer wird.
    Im Winter wird es das wohl bei den größten Anlagen regelmäßig geben, wenn nicht abstruse Reserven eingebaut sind.

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