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Installationsfragen Split-Klima [abgetrennt]

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(@thaistatos)
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an der Ventilkappe/Serviceportkappe kann es genauso gut lecken, wenn die Spindel des Serviceventils undicht wird. Daher sind das auch keine optionalen Staubstutzkappen aus Kunststoff, die man nur locker draufen schraubt, damit sie nicht abfallen.

Mit der Angabe des Drehmoments verhindert man auch, dass es zu locker=undicht oder zu fest = abgerissen/angezogen wird.


   
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Win
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(@win)
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Veröffentlicht von: @stuggi-peter

Rothenberger schreibt ja 18 Nm, Daikin in ihrer Installationsanleitung für den 1/4"-Bördel 14,2-17,2 Nm. Insofern denke ich, dass ich den Rothenberger knapp unter 18 Nm einstellen sollte.

Die 18 Nm werden typisch angegeben, drüber nie, etwas drunter findet man auch öfters mal, wie ja auch bei Daikin. Ich hab mit 18 Nm angezogen. Bei 3/8 typisch 42 Nm, so gibt es auch Rothenberger an.

Ich mache es übrigens schrittweise. Stelle erstmal auf 10Nm bei 1/4 Zoll. Und dann erst auf 18 Nm. Von 10Nm auf 18Nm beobachte ich auch, wie weit ich da noch drehe. Typisch nur noch 45-90 Grad. Wenn mehr, werde ich misstrauisch.

Mit den Kappen wurde ja schon geschrieben, die müssen auch dichten, weil das Ventil am Serviceport ja z.B. ein normales Autoventil ist und das nie 100% dicht ist. Hat ja auch nur eine Gummidichtung.

Ich würde auch Nylog bei den Kappen auf die Dichtfläche auftragen.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Wochen von Win

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stuggi-peter
(@stuggi-peter)
Vorsichtiger Stromfühler
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Veröffentlicht von: @stuggi-peter

zumal ich beim Rothenberger diese Werte ja auch nur geschätzt einstellen kann

Ich muss mich korrigieren, nach nochmaligem Lesen der Anleitung habe ich die Einstellungsmöglichkeiten verstanden: "Für von den festgelegten Werten abweichende Werte kann ein Referenzwert [also die Werte, die auf der Skala sind] genommen und das Anzugsmoment unter Drehung des Drehgriffs erhöht oder verringert werden. Jede Markierung entspricht einem Unterschied von 10 kg x cm (1 Nm)."

Veröffentlicht von: @thaistatos

an der Ventilkappe kann es genauso gut lecken, wenn die Spindel des Serviceventil undicht wird. Daher sind das auch keine optionalen Staubstutzkappen, die man locker draufen schrauben sollte, damit sie nicht abfallen.

Danke, leuchtet mir ein. So langsam verstehe ich, warum Kältemitteltechniker ein Ausbildungsberuf ist...

 

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stuggi-peter
(@stuggi-peter)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 1 Jahr
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Ich denke, folgendes passt ebenfalls am ehesten in diesen Thread: Bin auf YouTube über ein schönes Video "Inbetriebnahme der Kälteleitungen einer Wärmepumpe" vom Kanal SKH Info gestoßen.

Ist natürlich ein Werbevideo für Testo-Geräte, beschreibt aber in meinen Augen wirklich gut das Abdrücken, Entlüfen, Schnüffeln, usw.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Wochen von stuggi-peter

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stuggi-peter
(@stuggi-peter)
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Ohjemine, hier etwas aus der Rubrik, was man nicht so gerne sieht:

Die Anlage hatte letztes Jahr ein Kältetechniker für mich angeschlossen. Habe heute nach dem Abpumpen die Kältemittelleitungen gelöst, da ich die Kältemittelleitung verlängern möchte (die Verbindung zum Gebäude ist zu kurz, so dass starke Vibrationen übertragen werden). Nicht nur die ganze Bördelmutter und der Anschluss ist mit Leak Lock verschmiert, sondern auch die Bördelfläche. Also am Ende der Mutter hätte ich das ja noch okay gefunden, aber so? Und der Bördel selbst sieht aus, als wurde er vor dem Bördeln überhaupt nicht oder sehr schlecht entgratet. Vielleicht hat er auch deswegen das Zeug draufgeschmiert. Dicht war es übrigens, zumindest hat mein Schnüffler nichts detektiert.

Naja, ich habe jetzt neue (sehr schön glänzende) Bördel gesetzt und werde beim Zusammenschrauben Nylog Blue verwenden.

Wie würdet ihr den Anschluss am AG reinigen? Ist Bremsenreiniger okay?

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Win
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(@win)
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Oh je, auf der Bördelfläche sollte das nicht landen, auf dem Gewinde darf es sein, macht hier aber kaum Sinn. Ist eher was für den Zwischenraum Bördelmutter und Rohr auf der Rückseite der Bördelmutter.

Das Zeug dürfte Silikon sein. Das bekommst du nicht gut runter mit Lösemitteln. Aceton geht vermutlich noch am besten und dann mechanisch, also mit fusselfreien Lappen gut rubbeln. Im Baumarkt gibt es auch "Silikonentferner", könnte auch funktionieren. Besser als Aceton ist das nach meiner Erfahrung aber nicht.

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(@malek-danielweb-de)
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@ilibilly hallo, ich bräuchte mal deine Hilfe


   
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(@runwithin)
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   hat sich erledigt Smile

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Wochen 4 mal von runwithin

   
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stuggi-peter
(@stuggi-peter)
Vorsichtiger Stromfühler
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Ich hatte noch Silikonentferner im Haushalt, damit ging es ganz gut. Smile

Aber noch eine andere Frage: Wie würde man den theoretisch vorgehen, wenn nach der Druckprüfung und anschließendem Evakuieren bei der Gasaustrittsprüfung (Flüßigkeitsleitung für 5s um 90° öffnen) der Schnüffler etwas detektiert?

Für das Abpumpen soll ja zunächst eine Zwangskühlung vorgenommen werden, bevor die Flüßigkeitsleitung wieder geschlossen wird. Aber in diesem Szenario ist die Leitung ja schon zu.

Weiter steht in die Anleitung "Öffnen Sie nach Abschluss der Leitungsarbeiten (nach der Überprüfung auf austretendes Gas) die Absperrventile, da es
andernfalls zu einer Beschädigung des Verdichters kommen kann.", was ebenfalls darauf hindeutet, dass man das Gerät nicht ohne offene Ventile starten sollte.

Wie viel Prozent des Kältemittel ist denn in der Leitung nach einer 5s-Öffnung auf 90°?

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(@thaistatos)
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Einfach Zwangskühlen einschalten und dann eben bei Punkt 4 starten.

Ich meine irgendwo was zu den Kompressoren gelesen zu haben, dass die nicht (dauerhaft) als Unterdruckpumpen auf der Saugseite misbraucht werden sollen.

Da hier nichts näher spezifiert ist und kein Manometer zur Kontrolle angeschlossen werden soll, scheinen die 2...3 Minuten nicht schädlich zu sein.


   
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stuggi-peter
(@stuggi-peter)
Vorsichtiger Stromfühler
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Okay, das hätte ich jetzt intuitiv auch so vermutet, aber dann frage ich mich, warum der Abpumpprozess nicht generell so formuliert ist. Also einfach Flüssigkeitsleitung zumachen und Zwangskühlung aktivieren. Das 10min Laufenlassen im Betrieb muss ja irgendeine Funktion haben.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Wochen von stuggi-peter

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Win
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(@win)
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Was in 90% der Fälle hilft: Bördelmutter etwas nachziehen und die Anlage ist dicht. Da brauchst du also nicht wieder abzupumpen.

 

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(@thaistatos)
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Veröffentlicht von: @stuggi-peter

Das 10min Laufenlassen im Betrieb muss ja irgendeine Funktion haben.

Spekulation: es soll mögliches Öl aus dem IG zurücktransportiert werden.

Da in den 5s aber kaum bis gar kein Öl in das IG gelangen sollte, würde ich darauf verzichten, erst alles für 10 Minuten laufen zu lassen, zumal in dem Szenario ja mindestens eine Bördelung undicht ist.


   
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(@tunfaire)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 52
 

Hi.

Ich bin gerade dabei, die Installation meiner Daikin Siesta und Perfera Cold Region vorzubereiten und schwanke immer noch zwischen der kompletten Selbstinstallation oder der Option, lediglich IG, AG und Elektrik zu montieren und alles was Leitungen angeht, den Monteur machen zu lassen.

Dazu 2 Fragen:

1. Es wird immer wieder beschrieben, dass bei kleinen, erschnüffelten Undichtigkeiten das leichte Nachziehen der Bördelverbindung ausreicht. Wie verhält es sich nun bei Verwendung der Armacell SAE Flare Fittings? Gibt es hier Erfahrungswerte? Kann man sich auf die Werbeaussage "keine Leckagegefahr" verlassen oder gibt es auch Negativerfahrungen?

2. Eine meiner an den IG montierten Leitungen endet im Kernloch der Außenmauer, die andere kurz nach dem Kernloch. Wie geht man da am besten vor? Das IG so weit vom Kernloch entfernt, dass die Verbindungen im Innenbereich zugänglich sind aufbocken, die Kältemittelleitung von außen nach innen schieben, verbinden und alles zusammen zurück durchs Loch schieben? Außen dann unter Zuhilfenahme der Biegeseele die Leitungen weiter zum AG verlegen?

 

Vielen Dank

 

Tunfaire


   
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Win
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(@win)
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Veröffentlicht von: @tunfaire

2. Eine meiner an den IG montierten Leitungen endet im Kernloch der Außenmauer, die andere kurz nach dem Kernloch. Wie geht man da am besten vor? Das IG so weit vom Kernloch entfernt, dass die Verbindungen im Innenbereich zugänglich sind aufbocken, die Kältemittelleitung von außen nach innen schieben, verbinden und alles zusammen zurück durchs Loch schieben? Außen dann unter Zuhilfenahme der Biegeseele die Leitungen weiter zum AG verlegen?

Ich kanns mir nicht so recht vorstellen, was du meinst aber 2 Gedanken dazu: Verschraubungen sollten grundsätzlich immer zugänglich sein. Also so installieren, dass die nicht im Durchgangsloch irgendwo sind. Das sollte immer möglich sein. Und ich habe meine Anlagen alle so installiert, dass ich zuerst noch auf der Werkbank die Kälteleitungen montiert habe, dann den ganzen Strang schonmal grob abgebunden und dann erst durchs Loch nach draußen geführt. In den Kälteleitungen steckten dann auch schon die Biegeseelen. Der Vorteil ist hier auch, dass ich vor der Installation bereits die Verschraubungen am IG prüfen konnte. Da kommt man ja später nicht mehr so gut ran, wenn man  schon alles abgebunden hat.

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