Hallo,
lt. Manual ist das sek. Ausgangskabel der Stromwandler (CT) bei den Deyes (z. B. SUN-12K-SG04LP3-EU) 4m lang.
Diese länge möchte ich deutlich überschreiten, gibt es da eine maximale Länge?
VG
Jürgen
willst du nicht lieber einen modbus zähler verwenden und den dann mit dem wechselrichter verbinden? das wäre die für diesen fall vorgesehene lösung...
gruss
siegi
Vielen Dank für den Hinweis, natürlich ist das die bessere Variante.
Eastron SDM630 geht gut?
VG
Jürgen
im Manual werden 2 meter beschrieben:
CHNT DTSU666 und Eastron SDM630-Modbus V2 siehe Kapitel 3.6.1
Mich würde auch interessieren, ob Längen von 15-20m ein Problem darstellen würden.
Aus Gründen wäre ein Energiezähler nicht sofort umsetzbar.
Gibt es hier jemanden, der solche Kabellängen ggf. schon probiert hat?
Habe ich auch vor, 17m Länge insgesamt.
Hoffentlich klappt es.
Dickes (1,5mm2), gedrilltes und geschirmtes Kabel möchte ich verwenden, da bei den CT halt ein sehr kleiner Strom fliesst und möglichst unverfälscht am WR ankommen soll.
Ob es funktioniert?
Keine Ahnung.
Den SDM630 Modus v2 möchte ich mir sparen (kaum Platz) und die Anbindung auch lieber mit den CTs machen.
Keep it simple denke ich mir....
Sieht bei mir auch so aus, bin aber noch nicht sicher, ob Deye oder Victron-Lösung.
Magst du deine Erkenntnisse teilen, sobald du die 17m angeschlossen hast?
Hab noch mal ne verständnissfrage: ich kann entweder die 3 klemmen und den Ausgang ans Netz anschließen, sodass eine nulleinspeisung stattfindet, oder es kann das Netz am grideingang angeschlossen werden und das Hausnetz an den jeweiligen Ausgang. Ebenfalls eine nulleinspeisung, oder Überschuss, wenn ich den Strom noch zusätzlich verkaufen möchte? Dabei ist es doch kein Muss die Klemmen an zu schließen, oder??
Mein Plan wäre die beiden wechselrichter in der Garage etwa 15m Kabellänge vom Stromzähler im Keller entfernt ein Kabel vom Netz und wieder ein Kabel zurück zu legen. Jeweils 10qmm oderso. Man könnte das sicher auch über diese klemmengeschichte lösen, aber irgendwann will ich ohnehin mal mit größeren strömen ein e-auto in der Garage laden, dann müsste ich ohnehin ne weiteres Kabel legen. Zudem finde ich das die sauberer Lösung als mit den klemmen. Also, kann da jemand Aufschluss geben??
Im Handbuch ist es genau beschrieben und ich verstehe auch Deine Frage nicht, da unklar ist, ob es sich auf 1- oder 3-phasige Systeme bezieht.
12k und 3 phasig. Handbuch hab ich noch nicht vorliegen, bzw. Gucke ich mal ob ich das irgendwo entdecke.
Mich würde auch interessieren, ob Längen von 15-20m ein Problem darstellen würden.Hallo
Aus Gründen wäre ein Energiezähler nicht sofort umsetzbar.
Gibt es hier jemanden, der solche Kabellängen ggf. schon probiert hat?
Ja, ich habe eine Anlage mit ca 23 m installiert und funktioniert bestens.
BG
Welches Kabel hast du verwendet?
Das wäre auch meine Frage, da ich jetzt gefühlt mit einem großen Querschnitt gearbeitet hätte...
Nur muss ich nicht zwingend 6x 1,5mm² ziehen wenn das auch kleiner geht ![]()
@darthpride nimm CAT6a/CAT7 Kabel das reicht völlig für ein 50mA Stromsignal. Vorteil, im CAT hast du 4 Adernpaare die auch noch schön nach Farbe getrennt sind und später hast du schon das richtige kabel verlegt wenn du ein SDm630 einbaust.
Das ist eine sehr gute Idee, zumal ich am Sicherungskasten tatsächlich noch ein passendes und ungenutztes CAT7 liegen habe, das direkt in den Technikraum geht wo der Deye hin soll ?
Ich werde berichten…
Zu diesem Thema bin ich auf ein Video von einer Firma aus Südafrika gestoßen. Nicht wundern, Deye-WR werden dort als Sunsynk vermarktet. Er hatte Probleme bei 30m trotz mehrerer CAT 6 Kabel.
Ich fand die Idee genial, einfach 2 Stromwandler mit unterschiedlichen Teilerverhältnis zu kaskadieren. Dabei hat der erste, der an der Zuleitung liegt, einen höheren Teilerstrom, sodass der induszerte Fehlerstrom bzw. die Verluste in der langen Leitung keine große Auswirkung mehr haben. Es muss natürlich dann ein entsprechender Querschnitt gewählt werden, damit die Verlustleistung im Kabel bei Größenordnung 1 A nicht all zu groß ist. Laut der Stromteilerregel hat aber in der idealen Welt ein (zu) kleiner Querschnitt keine Auswirkung auf die Messgenauigkeit. Der zweite Stromwandler teilt dann noch den Strom des ersten passend auf das Verhältnis 2000:1.
Ich habe seit 5Tagen einen Deye 12K mit den beiliegenden CT am Netz.
Die Kabel sind auf 100m verlängert!!!
Kabeltyp CAT 6 starr, doppelt geschirmt.
Jeder CT hat ein Adernpaar mit Schirm.
Den Schirm habe ich auf der Wechselrichterseite zusammengefasst und geerdet.
Kabelverlegung ca. 40m im Gebäude, teilweise sogar parallel zu Starkstromleitungen.
ca. 60m im Leerrohr unter der Erde.
Gemessene Leistungen 0-15000W pro Kanal.
Zero-Export zu CT funktioniert problemlos.
Bisher sind die Messwerte plausibel.
Kürzlich gesehen, dass es die Clamp Sensoren des Sun GTI mit 20 m Länge gibt.
Ausserdem, ein Clampsensor ist eine niederohmige Quelle mit vergleichsweise kleiner Spannung, wenn man verdrilltes Kabel ( Telefon/LanKabel) nimmt, sollte sogar mehr drin sein. werde ich demnächst gebrauchen, habs aber noch nicht gemacht.
und jemand hier hat mir auf MEINE Frage auch was von über 20 m gesagt.
Ich hab 20 m bis in Keller aber bei Akkuentladung schaukelt sich das system auf und spielt ein wenig verrückt zieht mal aus Netz dann wieder Einspeisung und das im 2 Sek. Takt denke Bau einen EAstron630 ein! Kabel ist Cat7!!!
@elcapo Was ist das für ein Kabel? Ich habe bereits bei 30 Metern nicht plausible Werte und weiß nicht was ich falsch mache. Kabel ist ein CAT 7 Verlegekabel.