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Ausrichtung der Module für maximalen Ertrag bei bedecktem Himmel

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(@bennyb21)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 547
 

Ah... Musste es zwei mal lesen... Zwischen Montage und Material steht kein Komma... 😉 Ansonsten wäre ich neidisch gewesen. 😉

Naja, aber jetzt sind wir schon bei 650,- Euro. Dann muss man noch runterrechnen, du kaufst wahrscheinlich eine komplette Palette. Wenn ich nur drei Paneele hole sind die auch entsprechend wieder teurer usw... Wenn es dann am Ende 800,- bis 900,- Euro für eine kleine Erweiterung sind... Geschenkt. Aber ich denke nicht das man auf die Eingangs erwähnten 520,- Euro kommt. 

Veröffentlicht von: @jan106

Meine Module wären aber sonst auf dem Schrott gelandet - wieder im Sinne der Umwelt.

Top Sache! Definitiv! 

Ich bin dann immer hin und her gerissen, man hat ja leider nur begrenzte Flächen. Und irgendwann wird es dann auch lächerlich und ich möchte schon dann doch noch einen Rest an Ästhetik am Haus und dem Grundstück lassen. Dann kommt man ins grübeln, ob man dann auf die begrenzte Fläche alte Module macht, die sich schnell rechnen oder ob eben der innere Monk zuschlägt der sagt, da geht doch aber mehr... Grin


   
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lemmy01
(@lemmy01)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 70
 

Veröffentlicht von: @bennyb21

Ah... Musste es zwei mal lesen... Zwischen Montage und Material steht kein Komma... 😉 Ansonsten wäre ich neidisch gewesen. 😉

Naja, aber jetzt sind wir schon bei 650,- Euro. Dann muss man noch runterrechnen, du kaufst wahrscheinlich eine komplette Palette. Wenn ich nur drei Paneele hole sind die auch entsprechend wieder teurer usw... Wenn es dann am Ende 800,- bis 900,- Euro für eine kleine Erweiterung sind... Geschenkt. Aber ich denke nicht das man auf die Eingangs erwähnten 520,- Euro kommt. 

Ich habe hier ne recht komplexe Montagesituation daher benötige ich Unmengen von Dachhaken Montageschienen usw. Die Differenz 520->650 ist NUR Montage kram.

Bei nem Trapezblech Dach oder nem Carport  oder Flachdach geht das deutlich günstiger als bei mir.

Sicher bei den Modulen kaufe ich ne ganze Palette die ist günstiger als paar Einzelmodule. Habe aber auch für bekannte noch ne 1/2 palette mitgebracht die haben dann ihre Module zum gleichen Preis bekommen.

Mein Kumpel hat sich einen Wechselrichter und 6 Module von mir mitbestellen lassen und ständert die auf seinem Flachdach mit selbst gegossenen Betonelementen auf.

Ihn kostet der Spaß dann 1040 Euro. Ist also durchaus möglich Smile

 


   
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(@bennyb21)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 547
 

Ach... Ich sollte mich nicht weiter damit beschäftigen, sonst mache ich wieder die nächste Baustelle auf bevor ich eine der vielen anderen Abgeschlossen habe... 😀


   
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(@heiko123)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 12
 

Hallo Zusammen,

hänge mich hier mal dran. Smile

Ich hatte die Frage, ob es nicht gescheit wäre die Module an der Balkonbrüstung mit 80% aufzustellen, um
den Ertrag im Winter zu "maximieren" und im Sommer kommt dann eh "zu viel" an.

quelle: https://www.haustec.de/energie/pv-module/winterertrag-von-pv-anlagen-mit-der-richtigen-aufstellung-steigern

Nun zeigt mir die Effektivität der flachen Panels doch noch einen anderen Ansatz. Smile

Da ich zwei Strings mit jeweils 3 Panels (1690mm 370Wp) aufbauen will, wäre der folgende Ansatz evtl. am Effektivsten.

1 String am Balkon mit 80% Neigung
1 String auf Flachdach flach liegend mit ca. 20% Neigung
(Hoffe der Schneefall in München ist nicht so hoch, sonst heisst es kehren)

Gruss

Heiko

 

-----------------------------------------
Vielen Dank und Gruß
Heiko
Mein Solarprojekt


   
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Carolus
(@carolus)
Famous Member Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 6198
 

In dem ganzen Spiel möchte ich noch eine Anmerkung machen.

Bei extrem niedrigen Ertrag kommen die Wandler nicht mehr richtig in Betrieb, oder haben schlechten Wirkungsgrad. Da kann man entweder akkupufferung oder zweiten sehr kleinen Wandler andenken.

Ich bin kein Amateur, aber ich lerne trotzdem noch.
Bürokratie schafft man nicht durch neue Regeln oder Gesetze ab.


   
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Regulus
(@regulus)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 164
 

Ausrichtung der Module für maximalen Ertrag bei bedecktem Himmel   ???

Egal ob bedeckt oder nicht:

 

---> zu jeder Uhrzeit vom Tag genau im 90 Grad winkel zur Sonne. Sorry   😎 

 

Selbstregelnd mit 3  2 Achsen Nachführmotor.  Mindestens 200% mehr Ertrag - verglichen mit reiner Südlage - für eine PV Anlage ohne Begrenzung.

Gewinn 200% oder mehr ? wird vermutlich hier keiner so richtig ausrechnen können?

 

@ E-t0m danke.     Habe es gefunden und simuliert.       PVGIS - nachgeführte PV - 2 achsig.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Monaten 11 mal von Regulus

   
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Carolus
(@carolus)
Famous Member Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 6198
 

Dem stimme ich nicht zu. Gleich aus mehreren Gründen.

Was du schreibst könnte ehr "maximale Leistung" sein.

 

Ich bin kein Amateur, aber ich lerne trotzdem noch.
Bürokratie schafft man nicht durch neue Regeln oder Gesetze ab.


   
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 hger
(@hger)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1007
 

Bei bifazialen Modulen als Zaun sieht es sehr gut an bewölkten Tagen aus, ist eigentlich nicht überraschend. Bei mir ist es tatsächlich etwa der doppelte Ertrag von monofazialen Modulen.

Monofaziale will ich mir jetzt trotzdem weitere holen. Ich habe ein Angebot in der Nähe erspäht 385 Watt für 65 Euro (oder 355 Watt für 60 Euro)

Außer den Modulen kaufe ich für die Winter Erweiterung fast nichts. Ich lege ein paar Plastersteine von 5x5x10 cm auf den Rasen. Da kommen die Module drauf, parallel anschließen und fertig. Nach den dunkelsten Wochen räume ich sie wieder weg, da ich den Rasen außerhalb der dunkelsten Wochen ganz gerne wieder anders nutzen will.  

Ich probiere das Ganze erstmal mit ein paar Modulen aus, weil ich etwas mit kompletter Autarkie spiele, und die Variante, ich belege den Rasen in der Dunkelwinter Zeit, ist bei jetzigen Modulpreisen irgendwie finanziell attraktiver als Monster Batterie oder gar 100000 Euro plus Wasserstoff Speicher.

 

 


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 757
 

Veröffentlicht von: @regulus

 Selbstregelnd mit 3 Achsen Nachführmotor.  Mindestens 200% mehr Ertrag - verglichen mit reiner Südlage - für eine PV Anlage ohne Begrenzung.

Gewinn 200% oder mehr ? wird vermutlich hier keiner so richtig ausrechnen können?

2 Achsen reicht völlig, der Abstand zur Sonne ist vernachlässigbar. 😉

Und ja, es sind ca 200%. Das PVGIS kann das problemlos!

Bei den aktuellen Modulpreisen ist eine Nachführung aber nicht wirtschaftlich.

 

klick: meine flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung


   
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 hger
(@hger)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1007
 

Noch eben die Wirtschaftlichkeit der "mach den Rasen und nicht das Dach voll" Methode:

15 kWp auf weniger als 100 m2 Rasen kosten bei 65 Euro für 385 Watt etwa 2500 Euro. 

Bei Nutzung von Anfang November bis Mitte Februar kommen da etwa 1000 kWh bei rum, gibt bei 40 Cent die kWh 400 Euro oder etwas über sechs Jahre Amortisation.

Picea kostet Größenordnung 40 Mal so viel für nur 300 kWh Winter-Strom (300 kWh Wasserstoff Speicher Erweiterung sind dann netterweise bescheidene 30000 Euro)

Der billigste fertige Batterie Speicher, den ich vom Händler in Deutschland gesehen habe, ist bei etwa 200 Euro pro kWh oder 200000 Euro für 1000 kWh Winter Strom (marginal teurer als 1000 kWh Wasserstoff Speicher von Picea, die rechnen für ihren Vergleich aber natürlich mit 1000 Euro pro kWh Batteriespeicher und sind damit mit 100 Euro pro kWh für die 300 kWh Speicher Erweiterung zehn Mal billiger als die Vergleichs Batterie).

Rasen hält einige Wochen Schnee aus, ohne daß er hin ist. Da müsste auch eine ähnliche Größenordnung bei PV Modulen ok sein, wenn man Autarkie will und im Sommer den Strom weniger braucht als einen grünen Rasen.

 

 


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 757
 

Veröffentlicht von: @hger

15 kWp auf weniger als 100 m2 Rasen kosten bei 65 Euro für 385 Watt etwa 2500 Euro. 

Schätze mal die Gesamtkosten für ein Gestell / Verankerung, Kabel, Regler etc. und den Aufwand für Montage und Demontage, Lagerung im Sommer.

Bei Eigentum wird sich wohl immer die dauerhafte Montage auf allen verfügbaren Flächen mehr lohnen.

 

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 hger
(@hger)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1007
 

@e-t0m 

Gestell / Verankerung 0 Euro

Kabel 

Y MC Stecker dreifach

https://www.hb-digital.de/Solarstecker-Verteiler-Typ-T-3-fach-Solarkabel-Verbinder-fuer-Photovoltaik

9,90 Euro

Vielleicht 40 Euro an MC4 Kabel

Regler 0 Euro

Also, Summa summarum etwa 50 Euro.

Auf meinem Carport sind schon 7,29 kWp flach. Die bringen im Dezember so wenig, dass ich da ruhig das Dreifache dran hängen kann, ohne viel zu verschenken.

Auf dem Boden ist Windlast kein großes Problem, notfalls legt man bei schwerem Sturm etwas auf die Module drauf, wenn man sie nicht abbauen möchte.  

Man braucht im Winter keine Hinterlüftung, um Wärme abzuführen und keine Lücke zwischen den Modulen. Die können lückenlos verlegt werden.

Es gibt eine Firma, die legt PV Module einfach auf den Boden:

https://www.erthos.com/

Da ist das größte Problem, die sauber zu halten und dafür haben die einen Reinigungs Roboter entwickelt. 

Die müssen auch nicht viel verankern, der Wind hat bei flacher, lückenloser Verlegung wenig Anpack, von daher meinen die, dass ihre Anlagen Hurricane sicher wären mit minimalem Aufwand.

Erstmal ist mein Plan, einige Module zu kaufen und das Konzept mit massiver Überbelegung einer Powerstation auszuprobieren, also etwa 3,6 kWp an eine Bluetti, die nicht mehr als 900 Watt liefern kann.


   
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 hger
(@hger)
Heroischer Stromgenerator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1007
 

Bei der tatsächlichen Umsetzung mache ich mir vor allem Sorgen, um die Anmeldung. Das System sieht keine saisonale PV Anlagen vor, wo Teile nur im Winter stehen. 

36 Module zu 3 cm Dicke kriegt man im Sommer im Keller auf etwas über einem Quadratmeter unter, vielleicht etwas mehr wenn zwischen die Module etwas Karton zum Schutz kommt.

Dach vollmachen mit Solarteur ist unverschämt teuer, vielleicht jetzt etwas billiger als bei einer 8 kW Anlage mit 8 kWh Speicher, die in meinem Bekannten Kreis vor wenigen Monaten etwa 24000 Euro gekostet hat.

DIY mache ich das Dach nicht voll. Da setze ich ein paar Module drauf, so dass ich das ohne Gerüst machen kann und mit begrenztem "das Dach wird undicht und alles im Haus wird nass" Risiko.

Zaun kann ich mehr zu bauen, da bin ich etwas vorsichtig wegen Optik und möglichem Ärger mit Nachbarn / Bauamt. Meine Fassade habe ich erst vor ein paar Jahren neu gemacht.

 


   
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Carolus
(@carolus)
Famous Member Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 6198
 

Was nicht aufm Dach ist und auf dem Boden liegt, dürfte eine mobile Anlage sein... Und die ist doch anmeldefrei?

Ich bin kein Amateur, aber ich lerne trotzdem noch.
Bürokratie schafft man nicht durch neue Regeln oder Gesetze ab.


   
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E-t0m
(@e-t0m)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 757
 

Veröffentlicht von: @hger

Es gibt eine Firma, die legt PV Module einfach auf den Boden:

https://www.erthos.com/

Da ist das größte Problem, die sauber zu halten und dafür haben die einen Reinigungs Roboter entwickelt. 

Wäre spannend zu sehen, ob der Reinigungsroboter den Kampf gegen das Grünzeug gewinnt.

Normalerweise wird ein riesen Aufwand für den Durchwachsschutz getrieben und doch wachsen Bäume(!) aus den Modulrahmen. Aber hey ich lass mich überraschen.

Das die liegenbleiben glaube ich allerdings auch, habe auch schon Module flach hingelegt - allerdings mit Moosgummi unter dem Rahmen, um Löcher durch Unebenheiten zu schließen.

 

klick: meine flexible high-end cheap-tech Nulleinspeisung


   
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