Messergebnis:
von 280AH Lifepo4 Bänken (EVE) mit vorangegangenem Top Balancing. SOC= 100%.
Wenn man einen immer angeschlossenen AKTIVEN BALANCER (5A Heltec) nur Zeit genug lässt (!!!! - Unordnung zu schaffen) betragen die Ungleichgewichte der Zell-Ladung im linearen Teil zwischen den unteren und dem oberen Knie nach 4 Wochen bei meinen Bänken bis zu 4,5 AH - ca 2%.. Das nächste Top Balancing wird so zur Herausforderung.
Die Spannungen bleiben während dieser Zeit im linearen Teil natürlich immer wunderbar exakt gleich.
Hintergrund:
- Der SOC (die AH) der einzelnen Zellen hat-wie von den Vorredner gesagt - im linearen Teil absolut nichts mit der Spannung zu tun . Dito umgekehrt: die Spannung......
Die Zellspannung von LFT ist ein Biest:
Ergänzen möchte ich hier meine neue Erkenntnis, dass die Ruhespannungen - also wenn die LFT Bank tagelang weder lädt noch entlädt - weit auseinander laufen können. Hier bilden sich u.U. ganz unterschiedliche Oberflächenspannungen und der Heltec arbeitet und arbeitet..wenn man ihn lässt.
Übersicht Aktiver Balancer immer an oder nur im oberen (oder unteren) Knie:
1. Immer an und Betrieb nur im Linearen Teil: Nachteil: eingeschränkte Akku Kapazität durch Ladungsunterschiede. Kein Ausradieren des Quasi Memory Effektes.
2. Vermeidung der Nachteile von 1. wenn der Aktive Balancer nur oben angeschaltet wird. (Die Hersteller haben jetzt reagiert)
3. die dritte Lösung: 😎
Ps: Ein 5A Heltec schaufelt nicht Ladung von der vollsten Zelle zur tiefsten sondern bearbeitet alle Zellen gleichzeitig.
(16 Caps werden mit den jeweiligen Zellspannungen geladen - dann alle miteinander kurzgeschlossen - dieser Mittelwert wird darauf an alle 16 Zellen zurückgeschickt. Alles mit hoher Frequenz: Schalter auf - Schalter zu usw). Jegliche Aussi Strommessversuche an nur einer Leitung sind da nicht zielführend 😀 Es fließen Gleichstrompakete mit hoher Frequenz auf allen 16 Leitungen dieses aktiven Balancers.