Ich habe mich mal hingesetzt und eine Nachteinspeisung aufgemalt, wie sie auf unsere Bedürfnisse abgestimmt, kostengünstig und realisierbar ist. Die Anlage soll während der "sonnenfreien" Zeit helfen, unsere Grundlast von ca. 170W abzudecken. Damit das funktioniert werden bei genügend Sonnenlicht, 2 parallel verbundene LifePO4 Batterien mit je 24V 100Ah von 4 Solarmodulen mit insgesamt 1.6kWp über einen Batterieladeregler geladen. Ein simpler 160W Wechselrichter übernimmt dann die Einspeisung des Batteriestroms ins Hausnetz und ein Shelly am Einspeisepunkt schaltet das Hausnetz für den WR aus, bzw. ein. Die gesamte Installation sollte bei knappen 2.000 Euro liegen.
Hier mal eine kleine Skizze, wie ich mir die Anlage vorstelle
Haben die Batterien ein eigenes BMS? Sonst bräuchtest Du da noch was. Und womit steuerst Du die Anlage? Direkt über die Gerätekonfiguration? Dann könnte Dir der Wechselrichter die Batterie tiefentladen wenn keine Sonne scheint. Besser wäre vielleicht was energiesparendes mit Arduino o.ä.
Hi, habe ähnliches noch vor. Mein Schwager hat ein Balkonkraftwerk mit 3 x 450W Modulen. Davon hängen jetzt inzwischen zwei an einem 800W Wechselrichter und speisen ins Hausnetz ein.
Das dritte Modul soll via "PowMr MPPT" eine Batterie Laden. Habe hierfür eine Wulills 24V 100Ah geholt. Netzseitig dann einen China WR von z.B: Soyosource. Einspeisung dann entweder zeitgesteuert oder aber Spannungsgeregelt.
Bei 170W Grundlast musst du dir überlegen, ob die zwei Akkus wirklich notwendig sind. Ich habe mit einer Grundlast von 200W gerechnet und damit, dass das Ding hauptsächlich im Sommer performen wird. Da reicht, denke ich ein Akku mit guten 2 kWh aus, auch das 450W Modul dazu erschien mir halbwegs passend (ist halt insbesondere fürs Sommerhalbjahr relevant). Die restlichen zwei Module (900kWp) speisen direkt über den 800W Wechselrichter ein.
Kann man den irgendwie regeln? Oder gibt des wenn eingeschaltet immer die volle Leistung ab? Ich überlege ob man den tatsächlichen Bedarf mit Smartmeter messen und auf 0 ausregeln könnte, dann gerne auch mit etwas mehr Leistung z.B. 1 kW.
@kabo:
Ja, laut Hersteller haben die ein intern verbautes BMS. Das wird sicherlich ein ganz billiges Teil sein, aber immerhin und daher auch die Parallelschaltung, damit die ihre Spannung selbst immer schön einregeln können.
@r0li84: Um die Batterien zu schonen, will ich diese nur bis max 95% laden und auch nur bis max 15% Restkapazität entladen.
So bleiben für die Einspeisung 3840Ah übrig, was ziemlich genau einer Einspeiseleistung von 24 Stunden** bei 160W/h entspricht.
Da ist dann immer noch eine gewisse Reserve vorhanden, falls die Sonne mal länger Pause macht.
**Allerdings muss man die teilweise beträchtliche Verlustleistung der Wechselrichter mit einbeziehen, um auf einen verlässlichen Wert zu kommen.
So hat der Soyosource einen Effizienzgrad von gerade mal 88% - und damit sind aus den brutto 24 Stunden welche die Batterien leisten können, nur noch rd. 21 Stunden übrig.
Genau das kann man damit! Was natürlich ideal für so eine Anwendung ist. ?