wollte mal fragen ob schon jemand einen HM800 von Hoymiles mit 6 Modulen zu je etwa 420W betrieben hat. Es wäre dann eine Parallelschaltung von je 3 Modulen an einem MPPT.
Ich sag mal so: Grundsätzlich funktionieren tut es. Machen auch viele. Hersteller würde aber sagen nein, weil außerhalb der Spezifikation. Weil der WR den Strom reguliert, sollte nichts passieren. Aber auch nur, wenn alles normal läuft. Spinnt der WR, macht z.B. ein Kurzschluss der Module, können so hohe Ströme fließen, dass die Steckverbinder oder Leiterbahnen im Innern abbrennen. Was kann man dagegen tun? Du könntest eine Sicherung zusätzlich verbauen, die bei Strömen über Maximalstrom auslöst. Da würde ich ein flinke Sicherung mit z.B. 12A nehmen.
@solarheini Einfach um viel länger die Max 800W anliegen zu haben. Durch zwei Aquarien, Homeoffice und im Sommer ein Pool liegt der Grundverbrauch bei uns zwischen 400-650W
@danisad27
Ja gut.
Es schmerzt halt wie viel Strom da abgetrieben wird.
Mit einem Speicher kämst du damit über die Nacht.
Das ist „zum Kauf“ aber unverschämt teuer und irgendwie meist auch unausgegoren.
@solarheini Ja das stimmt. Aber ein Speicher möchte ich mir noch nicht anschaffen. Ich denke damit warte ich noch etwas ab bis die Preise und die Technik etwas ausgereifter sind.
Du musst nur ein klein wenig über den 12,5 A Nennstrom sein. Der Kurzschlussstrom wird nie fließen, weil der WR im Normalfall nie einen Kurzschluss macht.
Ich würde 13A Flink nehmen. Sollte die wider Erwarten doch durchbrennen, würde ich auf 15 A gehen.
Mit Blick auf die Regeln und Änderungen musst du eventuell auch schauen ob du schon 800VA haben darfst und noch mehr als 960Wp haben darfst. So als gesetzestreuer Bürger ...
Eine vereinfachte Anmeldung eines Speichers kann es noch geben scheint aber später nicht mehr vorgesehen.
Alles von Netzbetreiber zu Netzbetreiber sehr unterschiedlich.
Die Module haben eine Rückstrombelastbarkeit angegeben - die liegt normalerweise bei 2 Parallel - d.h. In der Regel PV Sicherung kurz oberhalb Nennstrom eines Moduls, wenn 3 Parallel…
ich nehme immer 2 Parallel an den Microwechselrichtern, dann spare ich die Sicherungen etc.
Ertrag kommt dann im Winter mehr rüber, im Sommer ist eh genug da an Strom…
@solarheini also ich sehe das mit den 960W nicht so sehr als Problem an. Ich habe eine separate Leitung nur für das BKW in 2,5qmm bis zum Zählerkasten. Also mehr als 800W 3,5A dauer fließen da eh nicht. Ich könnte diese Regelung ja verstehen, wenn an dem Stromkreis mehrere große Verbraucher wie Klimaanlagen etc. hängen. Aber wie gesagt ist es bei mir ein extra Stromkreis bis zum Sicherungskasten.
Dazu genügen je 2, Je eines sud- Ost, eines südwest, das zieht die Mittagsspitze auseinander, und begrenzt von selbst den Strom, weil nie beide Panels zugleich voll liefern.
@win Ok. Was würde denn passieren wenn ich keine Sicherung einbaue? Würden die Module oder der WR Schaden davon tragen? Eigentlich ja dann die Module oder? Da der WR sich ja nur das nimmt was er verarbeiten kann?
Rückstrom gibt es bei parallelen Panels nicht, jedenfalls nicht höher als der Nennstrom, selbst wenn du 100 Panels parallel schaltest sollte sich doch langsam herumgesprochen haben.
Und ehe du protestierst: bei Strings kann bei defekten der Stringnverbinderbtatsachlich zu hoher Rückstrom fließen. Ab 4 parallele Strings. Und wie gesagt, bei defekten, nicht etwa bei verschattung.
Es geht ja nicht um deine Verhältnisse.
Das Gesetz mag vermutlich 800VA und 2000Wp zulassen.
Dann wird für die vereinfachte Anmeldung noch das „Gerät“ definiert werden.
Da arbeitet man noch an dem Besten seit geschnittenem Brot:
„Der maximal restriktive, allerkleinste gemeinsame Nenner.“
In den Sternen steht wie die Netzbetreiber und die BNetzA das auslegen und anwenden werden …
Dann stelle sie ziemlich steil. Auf Winterertrag ausgerichtet. Dann ist der maximale Strom im Sommer geringer, was dir egal ist, und in Übergangszeit und Winter hast du mehr Ertrag, denn du brauchst.