Es ist schon erstaunlich, wie in der heutigen Zeit bei plötzlich eintretenden Ereignissen erst mal Falschmeldungen die Runde machen, die dann Tage später korrigiert werden. Ihr erinnert Euch ja bestimmt noch an die freilaufende Löwin in Berlin, deren Sichtung laut einer Meldung auch von der Polizei bestätigt wurde, und die dann später doch wieder zum Wildschwein "umdeklariert" wurde.
Bei dem brennenden Frachter zeigt sich gerade ähnliches. War er anfangs noch nach Ägypten unterwegs und hatte knapp 3.000 Autos geladen, unter denen 25 E-Autos waren, so ist das Fahrtziel inzwischen zu Singapur geworden, aus den knapp 3.000 Autos sind inzwischen 3.783 geworden, und unter diesen befinden sich jetzt nicht mehr 25 E-Autos, sondern inzwischen sind's um die 500 geworden:
In dieser Meldung stehen u.a. die folgenden zwei Sätze, Zitat:
"Ein Problem sei jedoch, dass die Akkus mit Löschwasser schwer zu erreichen sind. In der Praxis würden die brennenden Fahrzeuge deswegen häufig in ein Wasserbad gelegt."
Brennende E-Autos in ein Wasserbad legen...? Macht man wirklich, aber in diesem Zusammenhang finde ich diese Formulierung etwas unglücklich gewählt. Es kann leicht passieren, dass die ganzen 500 E-Autos, zusammen mit den übrigen 3.283 mit Verbrennungsmotor, schon sehr bald in einem ganz großen "Wasserbad" liegen werden. Genauso wie die Fahrzeuge, die einst an Bord der Felicity Ace waren, die liegen jetzt auch im "großen Wasserbad". Das ist aber definitiv nicht das Szenario, auf das wir hier hoffen wollen...