Ist doch eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen.
Beim Laden erhöht sich der Innendruck in den Zellen, dadurch werden sie sich naturgemäß etwas "aufblähen". Die größte Fläche ist dabei am stärksten betroffen.
Dem kann (und sollte) man entgegen wirken, indem man die Zellen verspannt, idealerweise mit 300KGf bei Raumtemperatur und mittlerem SOC.
Wenn die Verspannung starr ist, z.B. durch Gewindestangen, wird die auf die Fläche wirkende Kraft bei niedriger Temperatur und geringem SOC kleiner sein, als diese 300KGf, bei höheren Temperaturen und höherem SOC eben größer. Das ist ok.
Man kann versuchen, dem entgegen zu wirken, indem man eine elastische Verspannung wählt, mit dem Ziel, dass die auf die Fläche wirkende Kraft nicht so stark schwankt, also möglichst immer im Bereich um 300KGf bleibt.
Elastische Verspannung kann man durch den Einsatz von Federn, Spanngurten, oder elastischen Zwischenlagen erreichen.
Also ja, die Zellen arbeiten, bewegen sich dabei auch ein klein wenig, bei starrer Verspannung kaum oder gar nicht (hier ist eher die Gefahr, dass der Innendruck zu sehr steigt, und sich Boden und Deckel dann stärker ausbauchen), bei elastischer Verspannung halt je nachdem, wieviel Freiheit man ihnen gibt.
Wichtig ist, dass sich die Bewegung aufsummiert, je mehr Zellen in einer Reihe verspannt sind.
Ich habe nun noch nie ein DIY-Akkupack zusammengebaut, aber nach allem, was ich hier zum Thema mitbekommen habe (DANKE!), würde ich keine starren Busbars verwenden, und als Verspannung scheinen mir Gewindestangen ohne Federn, aber mit elastischen Zwischenlagen zwischen den Zellen am sinnvollsten.
Da wird die Belastung am gleichmäßigsten verteilt, und es gibt auch keine Aufsummierung.