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AC-Heimspeicher direkt über Zähler steuern ?

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(@leoklein)
Newbie
Beigetreten: Vor 1 Monat
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo an alle,

Jetzt schau ich schon länger die tollen Videos und musste mich einfach mal hier anmelden... Danke für eure Arbeit und wertvollen Infos!  Aber zur Frage:

Ich habe eine "Balkonsolaranlage" im Garten, die dort in eine Steckdose einspeist. Mein Stromzähler im Keller wiederum weiß, wie viel Strom ich kaufe / verschenke. Wenn ich einen Akku für die Solaranlage kaufe, weiss der also erstmal nix... (und nein - ich will ich kein Smart-gedöns - ich baue selbst Elektronik und kenne die Halbwertszeiten Smile ).... Die Frage drängt sich also auf:

Warum gibt es keine Batteriespeicher, die man neben den Stromzähler stellt, einsteckt und die dann über diesen Blinkcode sich selbst ent-/laden? So ganz autark ohne KI Link entfernt

Ich weiß, dass es Effizienz kostet, wenn man nicht vom Solarstrom-DC auf Batterie-DC wandelt - aber hey das ist China-Elektronik und wenn da nur 10% verloren gehen ist das trotzdem wenig gegenüber den Batterieverlusten...

Also fehlt mir nur der Suchbegriff, oder spricht da wirklich was dagegen?

Viele Grüße,
leo

(früher hätte ich sowas einfach gebastelt, aber jetzt hab ich Familie Smile --- und kenne die Habwertszeiten meiner Elektronik :))


   
Zitat
(@tageloehner)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 6 Monaten
Beiträge: 704
 

KI? 🤣

Meist ist die Datnausgabe der Stromzähler lahm. Häufig sind Zähler auch noch im Hausflur = Fluchtweg, da gehört nix hin, was auch mal kaputtgehn kann.


   
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Win
 Win
(@win)
Mitglied Moderator
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 6852
 

Ja, ich warte da auch noch drauf, dass die Chinesen endlich mal supereinfach Fertiggeräte auf den Markt bringen. Da gibt es jede Menge Interessenten. Allerdings würde ich es nicht über den Zähler machen, der ist zu langsam. Am besten über 3 Messspulen, die man um die Phasen klemmt.

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 Arc
(@arc)
Mitglied Moderator
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 1743
 

Mit einem Victron Multiplus könnte man so eine Aufgabe geschickt lösen da der MP einen Modus anbietet wacklige Netzspannung an einem Eingang durch eine zweiten Eingang zu egalisieren.

man müsste da aber dann genau andersrum denken in de weise das die wacklige Spannung aus einer Solaranlage kommt und wenn die Belastung ansteigt die Leistung durch Strom aus dem Netz unterstützt wird.

da der Stützeingang auch ein Generator sein sollte der MP auch gar nicht merken wenn er Strom aus dem Netz auf dem stützeingang bekommt.

möglicherweise müsste dann die Solaranlage aber im inselbetrieb laufen und eigene Phase und Frequenz stellt.

Das dürfte in Kleinanlagen wohl nicht wirtschaftlich machbar sein.

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(@leoklein)
Newbie
Beigetreten: Vor 1 Monat
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo,

danke für die Antworten.
Mit Gedöns meinte ich, dass ich keine Geräte in mein WLAN packen will, die dann in 2 Jahren unpatchbare Sicherheitslöcher reinreißen. Und seit 100Jahren kümmern sich Menschen eben nicht mehr darum, wann mit welcher Energie die Wäsche trocken wird, sondern sie drücken auf einen Knopf. Dass ich ein Streichelhändi brauche, dass mir sagt, wann ich einschalten soll halte ich für einen gigantischen Rückschritt... (persönliche Meinung: Gleichzeitig fühle ich auch den Spieltrieb Smile ).

Dass eine solche "Anlage" Ladeelektronik und Steuerung braucht und da viiiele Transistoren drinnen sind, ist mir also bewusst und kein Problem - aber es soll halt nicht rumfunken müssen, da die Information (bei mir im Haus) im Keller vorhanden ist. Dass das Auslesesystem träge ist, wäre mir auch egal - ich will nicht den letzten µ€ sparen, und die meisten Verbraucher / Sonnenperioden haben Takte im mHz-Bereich.

Schade, dass es das nicht schon integriert gibt - das Multiplus-Gerät ist fast überdimensioniert und man müsste die Steuerung überlisten - und es ist halt nicht ein Stecker und ein Saugnapf am Zähler für Otto NormalBalonsolarbetreiber 🙁

Absolut maximale Einsparung: 800W*10h (tags laden, alles Nachts entladen) -> 8kWh/Tag  0,4€/kWh *100Tage = 320EUR/Jahr ... Hm.. Muss mal überlegen, ob ich da nicht doch das Basteln anfange

Also Danke erstmal!


   
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(@alexx)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 693
 

Veröffentlicht von: @tageloehner

Meist ist die Datnausgabe der Stromzähler lahm.

So schlecht ist das gar nicht, etwa im Sekundentakt sollte man da durchaus Daten bekommen. Vielleicht sind's auch mal 2 Sekunden, aber für die meisten Anwendungsfälle reicht das. Lediglich wenn eine taktende Herdplatte alle paar Sekunden schaltet, wird man vermutlich nicht schnell genug hinterherregeln können.

 


   
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(@alexx)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 693
 

Veröffentlicht von: @Anonym

Darüber hinaus muss das von dir gewünschte Komplettgerät bei Netzbezug des Hauses den Batteriestrom via DC/AC Wandlung nach Synchronisierung mit dem Netz unter Berücksichtigung aller notwendigen Vorgaben (vor allem der AR 4105) in der korrekten Stärke (durch Einlesen der Werte des Stromzählers) in das Hausnetz einspeisen und dabei selbstverständlich den Ladezustand der Batterie beachten, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Zusätzlich muss das Gerät bei Überschuss durch die Solaranlage diesen überschüssigen Strom (also die Netzeinspeisung) erkennen (wieder anhand der Werte des Stromzählers) und mittels AC/DC Wandlung mit der korrekten Spannung die Batterie wieder laden und dabei auf die korrekte Spannung achten sowie ein Überladen vermeiden.

Lustigerweise habe ich diese Woche auf der Intersolar-Messe eine Firma entdeckt, die einen Batteriespeicher für Balkonkraftwerke anbietet, der diese Eigenschaften fast alle erfüllt. Nicht ganz - denn er sitzt auf der DC-Seite des Balkonkraftwerks. Es gibt also nur den Balkonkraftwerk-Mikrowechselrichter als Verbindung zum Netz, und der Batteriepeicher füttert zum Einspeisen ggf. den DC-Eingang des Mikrowechselrichters. So ist das mit der DIN VDE AR-N 4105 dann gleich erledigt, wenn der Mikro-WR diese erfüllt. Entspricht also nicht ganz der Anforderung des Themenerstellers, der Balkonkraftwerk und Speicher räumlich separiert haben möchte.

Bei dem besagten Produkt gibt es 2 Einspeise-Modi: Entweder Feed-Forward mit konstanter Leistung, z.B. indem man nachts konstant 150 W einspeist, oder Feedback-geregelt, wofür dann aber ein zusätzliches Leistungsmessgerät im Sicherungskasten installiert werden muss, d.h. es läuft nicht über den Stromzähler.

Hier ist der Link zu dem Speicher:

https://www.myzun-ecohub.de/Produkte/EcoHub/

Was ich mich frage: Kann so ein steckerfertiger Speicher zum Selbstanschließen wirklich legal sein, und wie sieht es mit der Anmeldung aus?

Mein bisheriger Wissensstand war eigentlich, dass Balkonkraftwerke mit Batteriespeicher grundsätzlich nicht zulässig sind, sobald Energie aus der Batterie ins Netz gespeist werden kann. Allerdings kann man inzwischen Balkonkraftwerke mit Batteriespeicher durchaus im Marktstammdatenregister anmelden, vgl. Seite 11 Mitte im folgenden Dokument:

https://www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe/files/regHilfen/Handbuch_vereinfachte_Registrierung_Solar.pdf

Zitat: "Sollten Sie mit dem Balkonkraftwerk auch einen Batteriespeicher betreiben, dann können Sie diesen Speicher auch über dieses Formular registrieren"

Das finde ich erstaunlich. Fragt sich nur, was passiert, wenn man das tatsächlich mit Speicher anmeldet - ob dann der Netzbetreiber mit zusätzlichen Forderungen kommt, zu deren Erfüllung man einen Elektriker braucht?

 


   
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