Hoymiles HM-600 &am...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Hoymiles HM-600 & HM-1500 mit Module über Speicher und Laderegler verbinden

141 Beiträge
16 Benutzer
23 Likes
4,051 Ansichten
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

Hallo zusammen,

mein kleines Balkonkraftwerk mit einem Hoymiles HM-600 läuft super und ich bin bereits süchtig geworden, so das ich weiter ausbauen möchte.

Mein Gedanke war den HM-600 mit einem HM-1500 zu erweitern um auf 2100Watt zu kommen und mit einem kleinen Speicher von 2,5kWh um so wenig wie möglich im Winter einzuspeisen.
Für den elektronischen Anschluss ist gesorgt und die zwei Wechselrichter bekommen eine eigene Sicherung im Haus-Sicherungskasten

Ich wollte mich bei euch einmal absichern ob ich das vom Verständnis her noch richtig im Kopf habe:

Meine Gedanken zum Aufbau:
Beide Hoymiles haben zusammen 6 PV-Anschlüsse. Die Angaben zur Eingangsspannung und dem maximalen Eingangsstrom sind bei beiden genau gleich.
Laderegler dachte ich an einen Victron SmartSolar MPPT 100/50.
Um Akku & Laderegler an die Wechselrichter anzuschließen, dachte ich an einen Laderegler Victron SmartSolar MPPT 100/20 . Der Akku & Laderegler 100/50 wird dann an den PV Eingang vom 100/20 angeschlossen und die Wechselrichter an den Batterieanschluss vom 100/20.
Der 100/20 ist für eine Ladespannung von 48V geeignet und die Wechselrichter haben einen Betriebsspannungsbereich von 16-60 V.
Da ein 100/20 maximal 960 Watt abgibt, möchte ich 2 Stück parallel anschließen um beide Wechselrichter ausreichend zu versorgen. Dann wäre ich bei einer maximalen Leistung von 1920 Watt. Die Laderegler lassen sich ja miteinander syncronisieren.

Jetzt zu meinem Verständnisproblem
Meine Elektrokurse in der Lehre sind schon einige Jahre her, deswegen bin ich mir nicht mehr zu 100% sicher, aber wenn die Spannung voreingestellt wird und ich zwischen den 100/20 und vor den Wechselrichtern jeweils an den Anschlüssen eine passende Sicherung anbringe (Zur Sicherheit um die Wechselrichter vor Überlastung zu schützen, oder ist das überflüssig?), dann sollte es doch gehen, dass ich die zwei Laderegler 100/20 über eine Verteilerschiene parallel auf alle 6 Anschlüsse der 2 Wechselrichter verteile und jeder Anschluss nimmt sich so viel Strom wie er aufnehmen kann bzw. bekommt. Alle 6 Anschlüsse haben einen maximalen Eingangsstrom von 11,5A und die zwei Laderegler zusammen würden dann bei etwa. 48 Volt (ich glaube das ist einstellbar) die Wechselrichter mit jeweils 20A, insgesamt 40A versorgen, das wären dann auf 6 Anschlüsse aufgeteilt jeweils 6,66... A.
Eventuell auch noch ein 3. 100/20, dann wären es pro Wechselrichtereingang 10A.

Ergibt das so Sinn bzw. ist das richtig, oder habe ich da einen Denkfehler, etwas vergessen oder ist das Unsinn?


   
Zitat
 stc
(@stc)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 15
 

Hallo,

ich versuche mal nachzuvollziehen was du machen möchtest...

Die 6 Panels kommen an den Smartsolar 100/50, ebenso der 2,5kWh Akku. Der Lastausgang des 100/50 speist den PV Eingang mehrerer Smartsolar 100/20 und an deren Batterieausgängen hängen die zwei Wechselrichter zum Einspeisen ? Stimmt das in etwa so?

Du vermutest es ja bereits selbst und ich persönlich halte es leider für Unsinn. Es gibt einfach ein paar Stellen an denen Geräte nicht zusammen arbeiten werden.

Eine Stelle vermute ich in der Verbindung des Akkuausgangs des 100/20 und des MPPT EIngangs der Hoymiles, denn der Smartsolar versucht seinen Akku zu schützen und findet keinen Akku sondern einen PV Eingang vor...

Vielleicht funktioniert es aber auch prächtig und wir lernen alle was dazu Smile
Viele Grüße,
steve


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

Hallo,

ich versuche mal nachzuvollziehen was du machen möchtest...

Die 6 Panels kommen an den Smartsolar 100/50, ebenso der 2,5kWh Akku. Der Lastausgang des 100/50 speist den PV Eingang mehrerer Smartsolar 100/20 und an deren Batterieausgängen hängen die zwei Wechselrichter zum Einspeisen ? Stimmt das in etwa so?

Du vermutest es ja bereits selbst und ich persönlich halte es leider für Unsinn. Es gibt einfach ein paar Stellen an denen Geräte nicht zusammen arbeiten werden.

Eine Stelle vermute ich in der Verbindung des Akkuausgangs des 100/20 und des MPPT EIngangs der Hoymiles, denn der Smartsolar versucht seinen Akku zu schützen und findet keinen Akku sondern einen PV Eingang vor...

Vielleicht funktioniert es aber auch prächtig und wir lernen alle was dazu Smile
Viele Grüße,
steve

Ja so in etwa, nur das der 100/50 keinen echten Lastausgang hat sondern nur einen simulierten.

Ja der 100/20 versucht seinen Akku zu schützen, aber bei den Victron Geräten kann man die Batterieladung auf Experte stellen und alles genau einstellen. Ich denke mal das geht so weit, dass dieser Akku-Schutz keinen wirklichen Einfluss hat.

Ich muss nur schauen wie das mit dem simulierten Lastausgang vom 100/50 ist. Ich muss halt den 100/20 direkt an den Akku anschließen. bzw. an den Batterieanschluss des 100/50.
Da stellt sich mir im Moment die Frage wie ich den Akku schützen kann damit der 100/20 ist nicht bis zum geht nicht mehr entläd.
Ich hoffe mal das lässt sich auch ein Stellen, dass der 100/20 beim unterschreiten einer gewissen PV-Spannung (in meinem Fall Akku) aufhört einzuspeisen.


   
AntwortZitat
(@wwaldt)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 7
 

Hallo,

eine ähnliche Variante verfolge ich gerade auch, mit 3x415SW PV an Hoymiles 1500.

Allerdings nütz mir das überhaupt nichts wenn die AC-Versorgung des Hauses wegfällt. Die Micro-Inverter synchronisieren nur auf vorhandenes Netz.

Um meine Öl-Heizung, ~700W inkl. Umwälzpumpe, im Blackout-Fall zu versorgen werde ich mir wie bei meiner Insel-PV außerhalb wo einen Hybrid-Inverter in den Leitungsstrang der Heizraumversorgung einschleifen.

Es gibt fast bei Allen verschiedene Betriebs Moduse. Netz durchschleifen, Batt. Laden, Solar-first usw.
Und bei Netzausfall wird die Batterie ausgesaugt.

Bei ~500Ah/12V sollte es jeweils für die Nacht reichen und wenn die Sonne weg ist.

Allerdings, da gebe ich den Vorrednern Recht, eigentlich ist der Micro Inverter überflüssig und ich habe die Teile nur damals auf Halde gelegt ohne genau zu entscheiden welche Variante nun real wird.

Wenn also nix wirklich Wichtiges wie Heizung/Gefriere zu versorgen ist kann ich keinen Vorteil für einen zusätzlichen Hybrid Inverter erkennen.

MfG Wolf


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

Hallo,

eine ähnliche Variante verfolge ich gerade auch, mit 3x415SW PV an Hoymiles 1500.

Allerdings nütz mir das überhaupt nichts wenn die AC-Versorgung des Hauses wegfällt. Die Micro-Inverter synchronisieren nur auf vorhandenes Netz.

Um meine Öl-Heizung, ~700W inkl. Umwälzpumpe, im Blackout-Fall zu versorgen werde ich mir wie bei meiner Insel-PV außerhalb wo einen Hybrid-Inverter in den Leitungsstrang der Heizraumversorgung einschleifen.

Es gibt fast bei Allen verschiedene Betriebs Moduse. Netz durchschleifen, Batt. Laden, Solar-first usw.
Und bei Netzausfall wird die Batterie ausgesaugt.

Bei ~500Ah/12V sollte es jeweils für die Nacht reichen und wenn die Sonne weg ist.

Allerdings, da gebe ich den Vorrednern Recht, eigentlich ist der Micro Inverter überflüssig und ich habe die Teile nur damals auf Halde gelegt ohne genau zu entscheiden welche Variante nun real wird.

Wenn also nix wirklich Wichtiges wie Heizung/Gefriere zu versorgen ist kann ich keinen Vorteil für einen zusätzlichen Hybrid Inverter erkennen.

MfG Wolf

Ich weiß jetzt nicht ob ich einen Denkfehler habe, aber ich verstehe den Zusammenhang zu meinem Beitrag nicht?
Ich verstehe dich so als würdest du von sozusagen einer Inselanlage schreiben oder zumindest inselfähig?
Darum ging es hier nicht. Es geht nur um ein Balkonkraftwerk mit Speicher und dem Schaltplan


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

Hallo,

ich versuche mal nachzuvollziehen was du machen möchtest...

Die 6 Panels kommen an den Smartsolar 100/50, ebenso der 2,5kWh Akku. Der Lastausgang des 100/50 speist den PV Eingang mehrerer Smartsolar 100/20 und an deren Batterieausgängen hängen die zwei Wechselrichter zum Einspeisen ? Stimmt das in etwa so?

Du vermutest es ja bereits selbst und ich persönlich halte es leider für Unsinn. Es gibt einfach ein paar Stellen an denen Geräte nicht zusammen arbeiten werden.

Eine Stelle vermute ich in der Verbindung des Akkuausgangs des 100/20 und des MPPT EIngangs der Hoymiles, denn der Smartsolar versucht seinen Akku zu schützen und findet keinen Akku sondern einen PV Eingang vor...

Vielleicht funktioniert es aber auch prächtig und wir lernen alle was dazu Smile
Viele Grüße,
steve

Update:
Aktuell bin ich noch beim Akku aufladen und balancieren.

Aber ich habe darüber nachgedacht was du als Problem geschildert hast, bzw. mal geschaut. Bis jetzt habe ich beim Victron 100/20 nichts gefunden damit er sozusagen ab einer gewissen Spannung aufhört einzuspeisen. Ich belese mich mal noch etwas genauer, vielleicht finde ich doch was.

Ein anderer Plan wäre es vielleicht auch beim 100/20 die Batterie an den Batterieanschluss zu klemmen und über den 100/20 den Lastausgang zu benutzen!? Der 100/50 hat keinen echten Lastausgang nur einen virtuellen, aber der 100/20 hat einen echten Lastausgang. Aber aktuell kenne ich mich noch Null mit diesem Ausgang aus, da muss ich noch schauen.

Oder hat noch jemand anders eine bessere Idee den 100/20 zwischen Batterie und Hoymiles zu klemmen?


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

Update:

Also ich habe aktuell einfach mal den HM-1500 weggelassen und habe 2,46kWp mit Laderegler, Akku und Laderegler als Spannungswandler an einem Eingang vom HM-600 angeschlossen.

Fazit:
Funktioniert super.

Aber:
Ich habe den 100/20 anders angeschlossen als gedacht. Ich habe den Akku am Batterieanschluss vom 100/20 angeschlossen und am Lastausgang hängt der HM-600 dran.
Beim Victron 100/20 kann man den Strom vom Lastausgang einstellen und der Spannungsbereich passt perfekt zum Hoymiles.
Auch kann ich im Victron 100/20 genau einstellen wann der Lastausgang an- oder ausgehen soll um den Speicher zu schützen.

Manchmal spiele ich auch rum und drossel einfach den Hoymiles über Ahoy-DTU. Dann kommt einfach weniger vom Akku.


   
AntwortZitat
(@jgebauer)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 6
 

Kannst du deinen Aufbau mal schematisch zeigen? Interessiert mich sehr...


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

@jgebauer Ich versuche es mal zu erklären, am besten mitschreiben oder zeichnen :D.

PV-Module aktuell 6 x 410 Wp jeweils 2 in Reihe und 3 Strings.
Diese 3 Strings gehen dann in den PV-Anschluss vom Victron 100/50 SmartSolar.

Meine zwei Akkus mit jeweils 12,8 V und 100 Ah sind in Reihe auf 25,6V geschalten.

Vom Batterieanschluss des 100/50 geht es dann in den Akku.
An den selben Anschlüssen (also parallel zum 100/50) gehen Kabel zum Victron 100/20 Smartsolar in den Batterieanschluss. (Das hatte ich vorher anders geplant, was aber unlogisch war, daher jetzt so).

Der 100/20 hat einen Lastausgang (der 100/50 leider nur einen virtuellen, sonst wäre der 100/20 überflüssig).
An dem Lastausgang habe ich dann meinen Hoymiles HM-600 an einem Eingang angeschlossen.

Dadurch das der 100/20 ein SmartSolar ist, kann ich über die App mit Hilfe von Bluetooth genau einstellen bei welcher Spannung der Lastausgang an- und bei welcher Spannung er ausgehen soll. So kann ich genau angeben, dass er erst angeht wenn der Speicher voll ist und zeitig aus geht um den Speicher zu schützen.

 

Den Hoymiles HM-600 kann ich aber auch noch mit Ahoy-DTU drosseln. Ansonsten holt er sich vom 100/20 was der aus dem Akku saugen kann mit der gleichen Spannung wie das Speichersystem. Halt bis maximal 300Watt. Wobei ich da sogar leicht über den 300Watt war die da durchliefen. Ich denke im Sommer würden der 100/20 und der HM-600 dann richtig heiß laufen, daher ist mir diese DTU-Drosselung ganz recht.

Achja: Ich hatte bisher ein 380Wp Modul an dem einen Eingang vom WR und 4x100Wp am anderen Eingang. Jetzt habe ich die 380Wp zusätzlich an dem PV-Eingang vom 100/20 angeschlossen und mit der App beide Ladereglern syncronisiert. So laden die syncron den Akku.


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

@jgebauer ACHTUNG: Ich habe heute wieder etwas rumprobiert und der Lastausgang ist nicht geeignet für die Zwecke wie ich vor hatte. In der App schaltet er aus und zeigt 0.0 A und 0W an, aber der Hoymiles zieht sich einfach das was er nehmen kann.

Ich werde also meine Schaltung umplanen müssen. Ich denke mal ich werde den Hoymiles direkt an den Speicher hängen und ein Relai dazwischen. Laut Youtube sollte sich zumindest das Relai über den Lastausgang steuern lassen.

Oder gleich einen Batterie Protect oder so, welcher eben die Verbindung zwischen Akku und Hoymiles trennt wenn die Spannung einen gewissen Punkt unterschreitet.

 


   
AntwortZitat
 odan
(@odan)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 10
 

Hallo,

ich plane, einen HM-1500 direkt mit einem 52V Akku (16x LiFePo4 Zellen) zu betreiben.

Laut Datenblatt ist der MPPT-Bereich von 16V-60V.
Hat das schon jemand erfolgreich probiert?

Um hohe Kurzschlussströme zu vermeiten, würde ich einen Strombegrenzer dazwischen schalten (laut Datenblatt darf der Kurzschlussstrom nicht über 15A sein), den ich evtl. auch nutze, um die Leistung herunterzuregeln.
Somit würde ich einen (oder mehrere) DC-DC-Wandler sparen.

Viele Grüße,
odan


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

@odan das müsste dann ein 48V Speichersystem sein, oder? Die Akkus haben von der Bezeichnung immer etwas mehr Spannung als das System das wirklich ist.

Ich habe einen HM-600. Die Daten für die Eingänge sind beim HM-600 und HM-1500 genau gleich.

Ich habe 24V Speichersystem dran hängen und es funktioniert. Wenn ich mir aber den optimalen Bereich vom Hoymiles anschaue, dann sind meine 24V eigentlich zu wenig und 48V perfekt im Rahmen.
Deswegen würde ich mal behaupten: Wenn es bei mir super funktioniert, dann sollte dein Vorhaben auch super funktionieren.

Strombegrenzer? Um wirklich sicher zu gehen, einfach eine 15A Sicherung zwischen Akku und jeweils jedem Eingang, so wird jeder Eingang einzeln geschützt. Kurzschlussstrom heißt ja, wenn es einen Kurzschluss gibt und bei einem Kurzschluss ist eine Sicherung immer gut.
Wäre dann deutlich günstiger als ein Strombegrenzer.
Aber dann wäre eine DTU zu empfehlen. Ahoy-DTU kostet weniger als 20€ an Material. Denn ich habe bei meinem HM-600 festgestellt, dass er mehr als 300W pro Eingang zieht, wenn er mehr vom Akku bekommt. So etwa 320 bis 340W. Ich denke auf Dauer überlastet das den Hoymiles. Ich schätze mal ein Strombegrenzer läuft dann auch auf hochtouren und wenn ich mich nicht irre, sollten die auch einen winzigen Eigenverbrauch haben.
Deswegen würde ich es einfach machen und 15A Sicherungen ran hängen.
Die DTU ist früher oder später richtig genial. Du kannst dann genau steuern wie viel Energy dein Hoymiles ins Haus einspeist. Ich hatte es mal ausprobiert, man könnte sogar über SmartHome (bei mir Node-Red auf einem Raspberry) die Drosselung ansteuern.
Dann noch ein SmartMeter oder einen Lesekopf in den Sicherungskasten und du kannst automatisch steuern lassen um nur so viel Energie durch den Hoymiles zu lassen, wie du im Haus verbrauchst


   
AntwortZitat
 odan
(@odan)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 10
 

@stiech82 Ja, oft wird das 48V-Akku genannt (ich nenne bevorzugt die tatsächliche Spannung)

In einem anderen Thread hatte ich gelesen, dass es unter 30V nicht zuverlässig funktionieren würde. Irgendwo (leider weiß ich nicht mehr, wo genau) stand auch was davon, dass der MPPT-Bereich 30V-48V beträgt. Daher war ich mir unsicher. Aber wie du schreibst, denke ich auch, dass ein paar Volt mehr dann drin sein sollten, wenn es bei 26V (ich vermute, du hast 8 Zellen LiFePo4) auch geht.

Teuer sollte der Strombegrenzer nicht werden. Ich würde mir das ggf. selbst zusammenlöten. Einen ESP32 oder Raspberry brauch ich sowieso für die Steuerung - dazu noch (je HM-Eingang) ein FET, ein OpAmp und ein bisschen Kleinkram (Widerstände, Kondensatoren, Dioden), das sollte reichen.

Ich bin zwar kein großer Freund von Funkübertragungen, aber die Ahoy-DTU würde ich wohl auch nutzen - zumindest zum Auslesen der Werte.


   
AntwortZitat
(@stiech82)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 329
Themenstarter  

@odan Am besten bei solchen Daten immer das offizielle Datenblatt vom Hersteller nehmen. Ich gebe dann sowas wie "HM-1500 Datenblatt" bei google ein. Meistens kommt dann auch das Angebot von Reichelt und Reichelt hat die Datenblätter verlinkt.

Beim HM-1500 steht: Betriebsspannungsbereich 16-60 V
Spitzenleistung MPPT des Spannungsbereichs: 36-48V
Maximale Eingangsspannung 60V

In dem Falle würde ich sagen: Er hat bei dir die Spitzenleistung des MPPT's und bei mir nicht, aber mein System liegt trotzdem noch im Bereich der Betriebsspannung.

Ich denke da wurde ein bisschen was verwechselt mit: Nicht zuverlässig und nicht Spitzenleistung. Nur weil etwas nicht im Bereich der Spitzenleistung ist, muss es deswegen nicht unzuverlässig laufen.


   
AntwortZitat
 odan
(@odan)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 10
 

@stiech82 Ist ja merkwürdig: im deutschen Datenblatt steht die Info drin. Ich hatte zuletzt das englische angeschaut, wo diese Werte zum "MPPT-Spannungsbereich (V) für Maximalleistung" nicht aufgeführt sind. Da wird schnell klar, für welchen Zielmarkt dieses Produkt entwickelt worden ist. Beim HM-600 geht der Bereich von 29-48V - also bist du gar nicht soweit weg.


   
AntwortZitat
Seite 1 / 10
Hoymiles HM-600 &am...
 
Teilen: