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und wieder... Akku selber bauen - Fragen und Bitte um 'Einschätzung'

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Carolus
(@carolus)
Famous Member Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 7580
 

Zum Thema Anzugsmoment: Bossard online Rechner.

https://www.akkudoktor.net/forum/postid/190943/

Ich bin kein Amateur, aber ich lerne trotzdem noch.
Bürokratie schafft man nicht durch neue Regeln oder Gesetze ab.


   
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(@hopfen)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 320
 

@voltmeter Ich mag die Keramik Faser nur nicht so. Ok, hier ist ja noch gebunden und damit harmlos. Lässt sich mit Schere schneiden. 

Überlegt mal Fliesen, solange es kein Steinzeug ist sind sie fast harmlos zu bearbeiten.

Oder auch Granit Platten.

Meine Akkus stehen jedenfalls drauf. Wären auch als  Zellen Trennwände geeignet. Da schwöre ich allerdings auf Küchenrolle 😉  Jedenfalls besser als die Kunststoff Hülle. Und beim LTO sind Fliesen die Trägeplatte. 

 

 

Ps: Was spricht gegen Glasfaser Matte als Zwischenlage, schmilzt ab etwa  700 Grad, jedenfalls deutlich besser als FR4, schmilzt halt geruchslos wenn es zu hoch wird.

Durchschlagspannung ist hier kein Thema.


   
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 wihz
(@wihz)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 508
 

Veröffentlicht von: @tageloehner

Was ist der Vorteil von Temasil im Vergleich zu FR4?

Leichter zu bearbeiten. Teppich-Cutter Messer reicht, um es auf Maß zu schneiden.

Aber jeder wie er will.

 


   
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voltmeter
(@voltmeter)
Yoda
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 7352
 

Veröffentlicht von: @tageloehner

Was ist der Vorteil von Temasil im Vergleich zu FR4?

temasil

Max. kurzfristige Temperatur: 400 °C
Max. Dauertemperatur: 250 °C

ich habe temasil bei 400°C dauer getestet es hat gestunken und angefangen zu verkohlen die konsistenz war aber stabil

noch besser wäre keramikfaserpapier allerdings ist das eher etwas "flexibel" weiß nicht ob eine verpressung der zellen damit ausreichend ist

silikon geht bestimmt auch aber es ist auch etwas flexibel keine ahnung ob es gut oder schlecht ist

 

fr4

140°C

Projekt 48kWh / 12kWp Inselanlage - SMA Sunny Island
Sind Photovoltaik-Inselanlagen meldepflichtig?
Warum braucht man keinen 3phasen Batteriewechselrichter?
-- Sammelthread PV Anlagen Beispiele Umsetzung --
Die "Energiewende" kostet eine Kugel Eis..... pro kWh.


   
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(@tageloehner)
Autarkiekönig
Beigetreten: Vor 6 Monaten
Beiträge: 704
 

FR4 hält auch löten aus damals hatten wir zinntemperatur 300° als ich noch Produktion mitgemacht hatte. Klar lebt nich ewig bei der Temperatur aber dann is eh egal, die Glasfasermatte isoliert trotzdem noch


   
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(@hopfen)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 320
 

Darum Glasfaser Matte ohne FR4 dazwischen. Gibt Sorten die fühlen sich fein wie Stoff an. Mit (alter) Schere schneidbar.


   
voltmeter reacted
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voltmeter
(@voltmeter)
Yoda
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 7352
 

es gibt auch filtermaterial aus glasfaser, fällt mir gerade ein, das könnte doch auch gehen?

Projekt 48kWh / 12kWp Inselanlage - SMA Sunny Island
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(@arthutdent007)
Vorsichtiger Stromfühler
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 5
 

Hallo Phil,

ich kann Deine Skepsis verstehen und bin an das Thema genauso rangegangen wie Du. Erstmal lesen, setzen lassen und dann entscheiden. Aber wenn dann muss es bei mir schnell gehen. 

Ich kann Dir folgendes rückmelden, wie es umgesetzt habe:

Kompression - Ich habe rechts & links zwei Aluplatten verbaut, welche ich mit vier Gewindestangen verbunden habe. Ich habe dabei so "stark" komprimiert, dass ich die Nominallänge "rechnerisch" mechanisch durch festschrauben erreicht habe. Ein Indikator, dass es für mich O.K. war, dass die PVC Platten, welche den Temperaturfühler aufnehmen, die zwischen der 4/5 Zelle bzw. 8/9 Zelle vom BMS verbaut sind. Sich nachdem "verspannen" noch bewegen lassen, also das PVC nicht soweit komprimiert ist. 

Zwischenlagen: Ich habe hier 0,5mm Epoxy Platten genommen. Diese Platten werden in der Leiterplattenindustrie für den Aufbau von Zwischenlagen in Multilayerplatinen verwendet. Die Platten sind kompressionsstabil und halten ca. 400°C aus und trennen die Zellen minimal mechanisch voneinander. Sind nicht wirklich teuer. 

Kontakte/Verbinder: Ich habe bei NKON bestellt und die beigelegten Verbinder, die eine "flexible" Mitte haben verbaut. Ich habe nichts negatives festgestellt beim Verbauen. Ich habe übrigens das Verbindungsschema, wie es Nemothefish gezeigt hat, verwendet.

Messen: Sorgfalt, geht vor Schnelligkeit. Du musst zwar ein Zertifikat, dass die Zellen i.O. sind, aber es kann ja auch auf dem Transport etwas passieren. Und ja, dass ganze Drumherum kostet auch Geld und brauchst es auch, um den Akkupack sicher zu betreiben. Deswegen nicht abschrecken lassen. Wenn Du Unterstützung bei der Beschaffung brauchst, kannst Du mir ja In-Mail schreiben. Ich kann Dir sagen, wo Du Einzelkomponenten bestellen kannst. 

Und Balancieren? Auf jeden Fall, auch wenn die Zellen annähernd gleich geladen werden, reicht ein passives balancieren nicht aus. Deswegen noch ein "Balancer" mit rein und dann schön ein Topbalancing machen. Die Zellen danken es Dir mit längerer Haltbarkeit. 

Auch übrigens mein Akkupack läuft nun seit Sep. 2023 und macht das was er soll, meinen Eigenverbrauch anheben. Die rein rechnerische Wirtschaftlichkeit meines DIY Batteriespeichers mit allem drum und dran liegt, so bei 8 Jahren. Das wäre mit einer Kauflösung nicht möglich gewesen.

 

Mit besten Grüßen

Andreas


   
Carolus and Nemothefish reacted
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philippoo
(@philippoo)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 244
Themenstarter  

uih, wieder so viele Antworten, ich hätte mal umblättern sollen 😉 danke!

@arthutdent007 auch dir danke für deinen ausfühlichen Beitrag!

Wenn so eine Alu Platte dick genug ist, ist es wahrscheinlich (wegen der Entflammbarkeit) die bessere Wahl als meine 36mm Multiplex. Sie sollte halt nicht bauchen, ich glaub bei z.B. 5mm hätte ich da wenig Vertrauen. Und bei gleichzeitiger Verwendung von PVC ist dann auch die 'vollumfängliche Lösung' (Entflammenbarkeit, PVC macht dann auch noch Dioxin) dahin.

Bei den Zwischenlagen ist es meiner Meinung nach nicht entscheidend, ob sie 'punkstabil' sind was das Komprimieren anbetrifft. Wie gesagt - die Zellen wollen sich aufblähen, die pieken ja nicht von innen mit nem Nagel oder so. Hauptsache das Zeug dazwischen sorgt für Abstand.

Die mitgelieferten Verbinder hab ich mir auch noch mal angeguckt und bemerkt, dass sie unter dem orangen Schlauch offensichtlich Geflecht sind, also voll fexibel.

Ich hab mir jetzt noch so ein Innenwiderstandsmessgerät bestellt, aber damit werde ich es dann auch gut sein lassen. Die LL Spannungen der Zellen sind aktuell bei 13 Zellen 3,2933V +/-0.1mV (gemessen mit Fluke 189), 2 Zellen haben -0.2mV und eine hat -0,5mV (die werde ich verstärkt im Auge behalten). Ich werde dann noch den Innenwiderstand messen, wenn das Gerät da ist, aber ich nehme an, dass es auch da keine großen Ausreisser geben wird. Aber damit werde ich es belassen. Ich werde mir kein hochwertiges Kapazitäts-Test-Equipment zulegen. Wenn es da kleine Unterschiede gibt, werden die im Gebrauch auffallen, und dann ist es eben so. Der Akku ist eh 3fach überdiensioniert.

Kann das Top Balancing mit dem JK PB2A... gemacht werden? Das hat einen aktiven Balancer mit 2A. 2A sind nicht unbedingt viel, aber wenn ich den Akku nicht entlade, bis das Balancing fertig ist? Was ist überhaupt 'fertig' 0.1mV? 1mV? Mein Daly fängt unter 20mV überhaupt nicht das Balancieren an...

Grüsse!

 

 


   
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philippoo
(@philippoo)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 244
Themenstarter  

Wenn man so ein Top-Balancing in Parallelschaltung macht - wie is das dann mechanisch? Sie müssen ja 'eingepresst' sein, um sie voll zu laden. Sie haben dann aber eine andere Anordnung als hinterher in Reihe. Muss ich sie dann parallel montieren, Top-blanacieren, dann wieder entladen und dann wieder für in Reihe montieren?


   
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voltmeter
(@voltmeter)
Yoda
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 7352
 

Veröffentlicht von: @philippoo

Kann das Top Balancing mit dem JK PB2A... gemacht werden? Das hat einen aktiven Balancer mit 2A. 2A sind nicht unbedingt viel, aber wenn ich den Akku nicht entlade, bis das Balancing fertig ist?

2a vom jk reicht für das top balancing wenn die zellen nicht weit (ca 5-10ah)  auseinanderliegen vom soc

kommt auf die lieferung an

wenn sie weiter auseinander sind 20ah und mehr must den balancer das erste mal ein paar tage schuften lassen aber dann ist alles easy

am besten machst du das mit der spannungsbegrenzung des ladereglers

du erhöhst die spannung bis eine zelle knapp 3,6v erreicht dann lässt du die spannung so. wenn die höchsten zellen runtergezogen wurden erhöhst du die spannung wieder bis alle zellen das erste mal auf 3,6V sind.

so verhinderst du das abschalten des bms, dann geht das balancen effezienter und schneller.

danach brauchst du nicht mehr bis 3,6v laden ich lade zb bis 3,5v das reicht auch vollkommen fürs regelmäßige balancing und nach ner stunde schalte ich auf float um 3,4V pro zelle

damit die zellen im sommer nich mit max spannung den ganzen tag herumstehen.

das jk inverter bms hat auch diese float funktion

 

es gibt bms die diese dynamische spannungsbegrenzung dem inverter über canbus automatisch übermitteln zb das diy bms von stuart pittaway

hier siest du das initial balancing von meinem akku. ich habs einfach angeschlossen und nichts weiter machen müssen das hat das bms für mich erledigt.

 

 

oder das rec bms bzw auch das batrium denke ich, die sind aber sehr teuer

Projekt 48kWh / 12kWp Inselanlage - SMA Sunny Island
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philippoo
(@philippoo)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 244
Themenstarter  

gut. dann werde ich wenn dann wahrscheinlich seriell top-balancieren. Den ganzen Vorgang muss ich mir noch mal in Ruhe zu Gemüte führen. Hier steht halt auch, dass man auch schon bei 3.37V die Zelle überladen kann, wenn man mit zu wenig(!) Strom ran geht, und 'zu wenig' sind dabei unter 0.033C, also bei der 280Ah Zelle immerhin noch gut 9 Ampere...

Ich überlege tatsächlich, ob es der Lebensdauer nicht zuträglicher ist, (speziell bei anscheinend gut 'vorgetuneten' Grade A Zellen) auf das Top Balancing zu verzichten, und wenn sich mit der Zeit zeigt, dass eine Zelle trotz gleichem Innenwiderstand weg driftet, dieser per Labornetzteil (oder Ballastwiderstand) im 'mitteren Spannungsbereich' etwas nachzuhelfen.

 

Veröffentlicht von: @hopfen

Ps: Was spricht gegen Glasfaser Matte als Zwischenlage, schmilzt ab etwa  700 Grad, jedenfalls deutlich besser als FR4,

sehr guter Tip! und auch noch das Billigste 🙂 ich glaub, das wird das Material meiner Wahl.

 

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Monat von philippoo

   
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Carolus
(@carolus)
Famous Member Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 7580
 

https://www.akkudoktor.net/forum/postid/210482/

Da steht alles drin.

Ich bin kein Amateur, aber ich lerne trotzdem noch.
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philippoo
(@philippoo)
Batterielecker
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 244
Themenstarter  

@carolus danke. Verstehe ich das richtig, dass ich

- die Zellen natürlich wie im DB beschrieben 'einspanne' (eher fixiere, Anzugsmoment unter Berücksichtigung von Reibung berechnet, Größenordnung leicht handfest, ~1Nm)

- mir einen schönen sonnigen Tag aussuche, damit auf jeden Fall 0.05C Strom zur Verfügung stehen (wobei die 2A Balancerstrom da ja weit drunter liegen?!?)

- Ladeschlussspannung auf 3,45V (oder 3,50?) ??

- Balance Start 3,40V ??

- Balance Stop Diff 20..30mV oder so ?? (den Parameter gibt's ja nicht, bin das eher ich, der danach die Ladschlussspannung runter setzt? auf welchen Wert?)

("alles über 3,42 V bei beliebigem Unterschied bis 50 mV reicht aus.")

ich bin halt neu in der Thematik und auch etwas verwirrt aufgrund der ganzen 'an-das-Tor-genagelt Thesen' und dem ständigen 'der heisst nicht nur zerobrain' und und und... Ich habe bisher nicht mal ein Manual für das PB2A finden können. Angeblich hat das ja auch noch einen Absorbtion Mode und so...

Könntest du vielleicht so lieb sein, und noch mal für einen Neuling eine Parameterübersicht oder auch eine formulierte 'Richtschnur' posten (kurz, klar und ohne Ironie) für a) das 'initial (top-) balancing' und b) für den Betrieb später, bei dem es mir nicht drauf ankommt, den reichlich (über)dimensionierten Akku bis Oberkante voll zu laden, sondern eher ihn im gesunden Bereich zu betreiben?!

- Soll ich den Akku zwischendurch ab und an doch mal 100% laden (wie viele Leute propagieren, tw. vor dem Hintergrund der SOC 'Kalibrierung', tw. vor dem Hintergrund des Balancierens)? Welche Ladeschussspannung dann??

- Wie ist das mit dem Absorption?

{viellicht wäre dafür auch ein neuer Thread gut, aber wahrscheinlich gibt es schon hunderte in der Richtung?}

besten Dank & Grüsse!

Phil

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Monat 6 mal von philippoo

   
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Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 7352
 

Veröffentlicht von: @philippoo

Hier steht halt auch, dass man auch schon bei 3.37V die Zelle überladen kann, wenn man mit zu wenig(!) Strom ran geht, und 'zu wenig' sind dabei unter 0.033C, also bei der 280Ah Zelle immerhin noch gut 9 Ampere...

die nordkyn daten sind nur theorie du wirst in der praxis bei bewölkung oder besonders im winter nie den mindeststrom halten können. mir ist auch kein bms bekannt bei welchem man einen mindeststrom einstellen kann

außerdem bezieht sich dieser bericht auf alte zellen, die neuen müssen nich mehr chemich identisch sein.

ich ignoriere diesen nordkyn bericht zum großteil das einzige was ich machen kann ist, im sommer lasse ich die zellen nicht den ganzen tag auf 3,5v sondern gehe nach 1h auf 3,4v float und das wars.

 

Projekt 48kWh / 12kWp Inselanlage - SMA Sunny Island
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