Moin Leute, wir haben die Petition "Vereinfachung /Entbürokratisierung von Balkonsolaranlagen" beim Bundestag eingereicht und müssen jetzt auf eine Genehmigung warten. Das dauert laut Bundestag ca. 3 Wochen.
Sobald das fertig ist, geht es sofort los: 50k Unterschriften in 4 Wochen.
"Technologisches Wissen ergänzt die politische Meinung. Es untermauert die Entscheidungen des nationalen und europäischen Gesetzgebers bei seinen Entscheidungen für den Technologiestandort Deutschland/Europa. Für den aufgeklärten demokratischen Dialog und die gesellschaftliche Debatte benötigen wir technologisches Faktenwissen – kein Halbwissen."
Die Kernidee der Balkon-Solaranlagen: Selbst Laien können sie aufbauen und den gewonnenen Strom über die Steckdose in das Netz einspeisen. Damit das gelingt und die Stromerzeugung weiter dezentralisiert werden kann, macht sich der VDE für folgende drei Prämissen stark:
■ Produkte endlich sicher machen: Die meisten der Balkonkraftwerke sind nicht sicher! So können die frei liegenden Metallstifte des Steckers auch im nicht genutzten Zustand unter Spannung stehen – mit der Gefahr eines elektrischen Schlags. Die vom VDE getragene Normungsorganisation DKE hat jüngst eine neue Produktnorm erarbeitet, um gemeinsam mit Herstellern und Handel die nötige Sicherheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher zu bieten.
■ Energiesteckdose verwenden: Hausleitungen sind in der Regel darauf ausgelegt, Strom nur zur Nutzung abzugeben. Wird hingegen über 08/15-Steckdosen Strom eingespeist, können die Leitungen schnell überlastet werden und durchbrennen – mit unter Umständen lebensgefährlichen Folgen für die Menschen. Die Lösung: eine von Elektrofachkräften eingerichtete Energiesteckdose und Überprüfung der Haushaltsinstallation.
■ Netzstabilität gewährleisten: Netzbetreiber müssen im Fall von Störungen wissen, an welchen Orten Strom eingespeist wird. Aus diesem Grund sind Verbraucherinnen und Verbraucher verpflichtet, Steckersolargeräte bei ihrem Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur anzumelden
"Technologisches Wissen ergänzt die politische Meinung. Es untermauert die Entscheidungen des nationalen und europäischen Gesetzgebers bei seinen Entscheidungen für den Technologiestandort Deutschland/Europa. Für den aufgeklärten demokratischen Dialog und die gesellschaftliche Debatte benötigen wir technologisches Faktenwissen – kein Halbwissen."
Die Kernidee der Balkon-Solaranlagen: Selbst Laien können sie aufbauen und den gewonnenen Strom über die Steckdose in das Netz einspeisen. Damit das gelingt und die Stromerzeugung weiter dezentralisiert werden kann, macht sich der VDE für folgende drei Prämissen stark:
■ Produkte endlich sicher machen: Die meisten der Balkonkraftwerke sind nicht sicher! So können die frei liegenden Metallstifte des Steckers auch im nicht genutzten Zustand unter Spannung stehen – mit der Gefahr eines elektrischen Schlags. Die vom VDE getragene Normungsorganisation DKE hat jüngst eine neue Produktnorm erarbeitet, um gemeinsam mit Herstellern und Handel die nötige Sicherheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher zu bieten.
■ Energiesteckdose verwenden: Hausleitungen sind in der Regel darauf ausgelegt, Strom nur zur Nutzung abzugeben. Wird hingegen über 08/15-Steckdosen Strom eingespeist, können die Leitungen schnell überlastet werden und durchbrennen – mit unter Umständen lebensgefährlichen Folgen für die Menschen. Die Lösung: eine von Elektrofachkräften eingerichtete Energiesteckdose und Überprüfung der Haushaltsinstallation.
■ Netzstabilität gewährleisten: Netzbetreiber müssen im Fall von Störungen wissen, an welchen Orten Strom eingespeist wird. Aus diesem Grund sind Verbraucherinnen und Verbraucher verpflichtet, Steckersolargeräte bei ihrem Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur anzumelden
Zum Punkt Net-Metering: Jetzt denken viele: Dann lad ich mir die Batterien tagsüber (wenn der Strom nichts kostet) voll und verkaufe den Strom am Abend wieder zum 'besseren' Preis zurück? Dazu stört das Net-Metering.
Aber es soll doch auch gerecht zugehen , solange ich nicht 100% autark bin , muss ich die Netz-Infrastruktur bezahlen um auch dann Strom zu bekommen , wenn meine Anlage nicht autark arbeitet!
@michaelm Mit den dynamischen Strompreisen und Smartmeter-Gateways werden in Zukunft immer mehr Menschen außerhalb der teuren Preise / hohen Netzlasten ihre E-Autos und ihre Heimspeicher laden bzw. ihre Warmwasserbereitung oder Kühl-/Wärmeversorgung machen. Entweder bewusst (Preise / Smart-Home) oder unbewusst (Steuerung durch Smartmeter-Gateways). Deshalb forciert Habeck ja auch den Smart-Meter Rollout bei Anschlüssen mit hohem Verbrauch. Das sind aber vor allem die Hausbesitzer mit Ladestation und Wärmepumpe und die Industrie / das Handwerk. Für Eigentumswohnungen und Mietwohnungen wird in Verbindung mit Mini-EEA das Net-Metering weiter interessant bleiben. Die kommen deshalb beim Smart-Meter Rollout auch am Ende (bis 6000 kWh/a optional, darüber Pflicht) bzw. können Net-Metering Zähler bekommen.
Die Idee die hohen Strompreisspitzen mit Speicher zu überbrücken wird auch in der Industrie Einzug halten (siehe Geladen - der Batterie-Podcast). Mittelfristig denke ich, dass die Preisunterschiede so weit schrumpfen werden, dass eine Lastverschiebung mit Speichern wegen der Lade-/Entladeverluste nicht rentabel sein wird. Deshalb glaube ich auch, dass das EEG dahingehend nicht geändert wird.
Zum Thema "Finanzierung der Netzinfrastruktur" finde ich ganz interessant was der Typ der im Studio mit sitzt über ein neues Gebührenmodell für den Netzanschluss sagt. Die Netzbetreiber werden immer eine Weg finden uns zur Kasse zu bitten. Einziger Ausweg ist dann tatsächlich den Netzanschluss zu entfernen und autark zu werden. Das ist aber auch nur für vielleicht 0,1% der Bevölkerung wenigstens in der Theorie machbar.
@nick99 In der Energienetzevorlesung hat der gastvortragende Lobbist für einen Netzbetreiber auch die zusätzliche Abrechnung nach Anschlussleistung vorgeschlagen. So abwegig finde ich die Idee garnicht, den Netzanschluss ausgelastet hat in einem Wohngebäude egal welcher größe nach der Bauphase niemand mehr. Und die Investitionskosten ins Netz hängen wohl auch von der Spitzenleistung ab. Trotzdem hoffe ich dass der Anschluss für das Einspeisen von PV Strom nicht teurer wird ?
@flok In schweden habe ich 20A und 3Phasen im Hauptkasten. Du kannst dich auch für 16A und auch einphasig entscheiden - natürlich auch mehr, wenn man es benötigt.
Hier in Paderborn habe ich 80A im Anschlusskasten stecken... no comment
@flok In schweden habe ich 20A und 3Phasen im Hauptkasten. Du kannst dich auch für 16A und auch einphasig entscheiden - natürlich auch mehr, wenn man es benötigt.
Hier in Paderborn habe ich 80A im Anschlusskasten stecken... no comment